Trail-Trophy Flims-Laax, 3.-5.8.2018

Auch dieses Jahr suchte ich zusammen mit Roman Jäger (Radsport Frei Team)die Abwechslung zu den gewohnten Rennen die wir normalerweise bestreiten und gönnten uns eine gehörige Portion  Adrenalin an dem Enduro-Rennen in Flims-Laax.

 

Ausrüstung mit Protektoren und Fullface-Helm sowie Protektoren-Rucksack  standen wir am Freitag-Nachmittag  am Start. Dabei galt es 3 Stages mit einer Fahrzeit von 1.5-2.5 min. in der Region Cauma-und Crestasee zu fahren. Die Trails waren Waldtrails, die wir auch aus unserer Region gut kennen. Die Überführungsetappen konnten in gemächlichem Tempo absolviert werden.

 

Ab 21.30 startete dann der Night-Ride. Mit Scheinwerfern bewaffnet fuhren wir die den Berg hoch, wo die letzte Stage des Tages auf uns wartete. Dieses Mal entschied sich der Veranstalter den unteren Teil vom Runca Trail (Teil 3) als Stage zu nehmen, was bei mir eine Fahrzeit von knapp 3 Minuten ergab.

 

Am Samstag fuhren  wir mit der Bahn direkt Richtung Einstieg vom bekannten Runca-Trail. In 2 Stages aufgeteilt rasten wir den mit Anliegern und Sprüngen gebauten Trail Richtung Tal. Von da an wurde es so richtig anstrengend. Trotz Hilfe einer Seilbahn und einem Teller Spaghetti  auf dem Grauberg mussten ca. 700hm bis zum Vorabgletscher erklommen werden. Von da an ging es so richtig zur Sache.  Stage 7 startete unmittelbar unter dem Gletscher. Der Untergrund wechselte dabei auf Fels und Schotter. Auf einem sensationellen Trail mit einer Fahrzeit von fast  5 Minuten ein Feuerwerk an technischen Klippen und Speedelementen. Bis ins Tal folgten nochmals zwei Stages.

 

Der Sonntag startete auf dem Crap Sogn Gion, wo wir sogleich nochmals einige Höhenmeter weiter hoch kurbelten. Über ein Seitental folgte die erste Stage vom Tag. Tiefe Fahrrinnen und grosse Steinbrocken prägten die Strecke. Im Anschluss ging es nochmals  via Crap Sogn Gion auf den Never End Trail, wo wir die letzten 2 Stage’s absolvierten.  Mit einer Gesamtfahrzeit von 42:00 belegte ich in der Kategorie Super Master den 10. Platz, für mich erfreulich war aber die Stage 6 wo ich die schnellste Zeit meiner Kategorie in den RuncaTrail knalle.

 

Wirklich ein super Event! Perfekt organisiert, sensationelle Trails und lockere Typen im Teilnehmerfeld.

Päz