Kreuzegg 2021 – erstes Rennen für Marcel

von Marcel Rieser

Wie jedes Jahr stand ich am letzten Samstag, 4. September in Bütschwil an der Kreuzegg Classic am Start. Dieses Jahr war das mein erstes Rennen. Ich wusste also nicht ob ich mit den Besten mithalten konnte. Nach dem Startschuss kam ich sehr gut weg und lag sofort an der Spitze (in meiner Kat.). Diese Position konnte ich bis am Schluss halten und gewann das Rennen mit gut zwei Minuten Vorsprung. Für die 14.4 km mit 860Hm brauchte ich knapp eine Stunde. Overall belegte ich den 18. Rang von 53 Startenden.

Ich würde sagen ein perfekter Einstieg in meine verkürzte Rennsaison.

 

Florin Parfuss wurde zum Nachwuchssportler gekührt

Am Montag, 6. September 2021 fand im Pfalzkeller in St.Gallen die Verleihung des 11. Sankt Galler Sport Preises statt. Der Ehrenpreis ging an den ehemaligen Fussballer, Trainer und Funktionär Roger Hegi. Zum Nachwuchssportler des Jahres 2021 wurde der Triathlet Florin Parfuss vom Tri-Club Bodensee gewählt. In der Kategorie Sportler siegte der Langstreckenläufer Dominic Lobalu vom LC Brühl.

In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Politik und Sport überreichte Stadtrat Mathias Gabathuler den „Ehren-Sport-Oscar“ an den St. Galler Roger Hegi. Dieser wurde für seine Leistungen als erfolgreicher Nationalliga-Fussballer (300 Nat.-A Spiele), Fussballtrainer (FC St. Gallen, FC Gossau, Grasshopper-Club Zürich, BSC Old Boys, FC Muri uam), CEO FC Basel 1893, Instruktor, Trainerausbilder und Fussballfunktionär (Mitglied im SFV-Verbandssportgericht) und Direktor der Sport-Toto-Gesellschaft (STG) Basel geehrt.

Im Nachwuchsbereich siegte der 19-jährige Triathlet und Junioren-Nationalmannschafts-Mitglied Florin Parfuss vom Tri-Club Bodensee. Dies vor den ebenfalls nominierten Nachwuchssportlern Malin Altherr und Leonidas Stergiou.

Die Auszeichnung mit dem Siegercheck über CHF 3’000.— an Florin Parfuss wurde von Christoph Meier vom Panathlon-Club St.Gallen übergeben, wie aus der Medienmitteilung zu entnehmen ist.

Florin das ganze VESTO-Team ist unglaublich stolz auf dich, mach weiter so, wir glauben an dich.

Werkstattkurse 2021 bei VESTO

Werkstattkurs I Einsteiger

Wann: 2. November 2021
Zeit: 18.45 – 20.30 Uhr
Programm: Wir lernen den Sicherheitscheck bei Fahrrädern,
die Pflege und die Reinigung kennen.
Kosten: Fr. 60.– / Person

Werkstattkurs II Fortgeschritten

Wann: 4. November 2021
Zeit: 18.45 – 20.30 Uhr
Programm: Bremsbeläge auf einfache Art wechseln.
Kette fällig – wie erkenne ich das?
Kettenrisse auf der Tour – ist jetzt kein Problem mehr!
Basics in der Schaltung einstellen.
Kosten: Fr. 60.– / Person

 

Zur Anmeldung

 

 

 


 

Wellenreiten nach Schweizer Art

In Urnäsch, in Flawil oder doch lieber in Goldach oder Berneck? Wellenreiten ist an den verschiedensten Orten der Schweiz möglich. Wir haben dies am Feierabend mit unserer Rasselbande versucht. Ausgerüstet mit Snacks, kalten Getränken und coolen Bikes von BMC und Pyro hatten wir einen lustigen Abend inmitten des Alpsteins und haben dabei nicht nur die Wellen zwischen Alt und Jung geschlagen, sondern schnell schwappten diese auch zwischen den Könnern und den Anfängern hin und her.

Schon herausgefunden, in welchem Meer wir in der Schweiz Wellen geritten sind?

Genau. Im Pumptrack in Urnäsch. Nicht ohne Grund spriessen diese aus allen Ecken. Ursprünglich speziell für Mountainbikes gedacht, kann ein asphaltierter Pumptrack zwischenzeitlich mit allen möglichen Sportgeräten gefahren werden. Skateboards, Scooter, BMX usw. das Ziel bleibt immer dasselbe: Den Rundkurs ohne treten zu fahren. Die Beschleunigung wird mittels Hoch und Runterdrücken des Körpers (pumping) generiert. Dabei gilt: je schneller gefahren wird desto anspruchsvoller. So eignet sich der Pumptrack für erfahrene Biker, die ihre Skills im Bikehandling verbessern wollen genauso, wie für Kids oder erwachsene

Unkönner, welche ein Gefühl für Körperspannung entwickeln möchten. So oder so – eine coole Plattform zur Bewegungsförderung.

Pumptracks sind in klein oder gross an vielen Orten zu finden und stehen in der Regel kostenlos oder für einen Unkostenbeitrag zur Verfügung.

Versucht es doch auch mal. Es macht bestimmt auch dir Spass!

Alessia SOLO am TORTOUR-Sprint

Rennbericht Tortour SPRINT SOLO

Alessia Sträuli

Eine Herausforderung, die meinen Kopf und meine Beine nicht so schnell vergessen werden.

Mich an der Tortour anzumelden, war eigentlich ein ziemlich spontaner Entscheid. Der Ursprung dieses Entscheids, kommt vor allem davon, dass ich in letzter Zeit etwas Mühe habe, mich für Rennen zu motivieren. Gerade da dieses Jahr nicht gerade so verlaufen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Deswegen wollte ich mich einer Challenge stellen, die mich auf eine neue Art und Weise herausfordert. Und da die Strecke über die Schwägalp führt, also quasi ein halbes Heimrennen, habe ich mich für die Sprint Distanz angemeldet.

264 KM mit rund 3300 HM, waren es an der diesjährigen Tortour in der Kategorie Sprint zu absolvieren. Ich war richtig gespannt auf diesen Event aber auch ein bisschen aufgeregt, ob das meine Beine und meinen Kopf wirklich meistern können. Ich war aber zuversichtlich und habe mich bereits am Freitag für den Check-In auf den Weg nach Zürich gemacht. Mein Fahrrad, mit der Startnummer und allen nötigen Reflektoren ausgerüstet, war bereit und auch ich habe mich am Abend noch ein letztes Mal mit einer grossen Portion Pasta gestärkt.

Es ist Renntag.

Wie geplant, bin ich eine Stunde vor meinem Rennstart im Startgelände Sihlcity eingetroffen. Da erwartete mich eine böse Überraschung. Die Startzeiten wurden am Abend zuvor noch geändert, ohne die Teilnehmer per Mail zu informieren. Ich war hellwach und habe mich dann in Hektik versunken fertig gemacht, Verpflegung und Plattenflickmaterial verstaut und bin dann etwas zu spät, Puls schon auf 180, beim Bike-Check angekommen. Es ging nochmals alles gut und ich hatte noch ein paar Minuten, zum Durchatmen, bevor es dann um 7.05 Uhr losging.

Die Morgenstimmung am Zürichsee war herrlich und ich konnte die ersten Kilometer richtig geniessen. Die Sonne spiegelte im See und ich war gespannt was mich der heutige Tag noch erwarten wird. Ich habe mich ganz gut gefühlt und die ersten Anstiege etwas zügiger, als erwartet in den Angriff genommen. Die Zeit verging sehr schnell, als ich dann nach drei Stunden im Hemberg, bei der ersten Timestation angelangt bin. Weiter bis nach Urnäsch, wurde man vom Alp Abzug überrascht. Inmitten der Kuhfladen und all den Kühen habe ich mich durchgeschlängelt, um dann den Anstieg auf die Schwägalp in Angriff zu nehmen. Hier habe ich zum ersten Mal meine Beine gespürt und merkte, dass die nicht mehr ganz so frisch waren. Als ich dann aber den höchsten Punkt erreicht habe, freute ich mich auf die Abfahrt.

Der nächste Anstieg nach Wildhaus war relativ flach, jedoch wollte er einfach nicht mehr aufhören und so hatte ich bereits schon nach ca. 110km ein grosses Tief. An einem Brunnen habe ich Wasser aufgefüllt, einen Gel genommen und mich zum ersten Mal gefragt, ob ich mir vielleicht zu viel zugetraut habe. Mit dem Gedanken, dass nach jedem Tief auch ein Hoch folgen und der Aufstieg auch einmal ein Ende haben muss, habe ich Wildhaus erreicht und mich auf die langersehnte Abfahrt gemacht.

In Buchs angekommen ist das eingetroffen, wovor ich mich fast schon am meisten gefürchtet habe. Ich habe mich in Buchs verfahren und den Abzweiger verpasst (Ist übrigens auch der Karte zu sehen). Ich habe kühlen Kopf bewahrt und zurück auf die Strecke gefunden, jedoch Zeit und Nerven verloren.

Viele Nerven hatte es auch bei all den Baustellen und damit roten Ampel auf der Strecke gebraucht. Und da ziemlich viele Autos unterwegs waren, gab es einige Wartezeiten, die nicht zu vermeiden waren. Nach einer Streckenänderung, die uns an der Timestation in Buchs angekündigt wurde, ging es weiter Richtung Walensee. Ich habe meinen Körper schon ziemlich gespürt und habe gehofft, dass ich die Höhenmeter noch überstehen werde.

Der leichte Gegenwind machte es mir beim Weg zurück nach Zürich nicht leichter, als dann der letzte Aufstieg vor mir lag. Dieser Feusisberg hatte es wirklich in sich. Ich getraue mich das fast nicht hier zu schreiben, aber da haben meine Beine nicht mehr mitgemacht und ich musste absteigen und einige Meter das Fahrrad hochschieben. Das hat mir wieder ausreichend Energie verschafft, dass ich das letzte Stück aufsteigen und weiterfahren konnte. In dem Moment wurde mir aber auch bewusst, dass ich es ins Ziel schaffen werde, und das hat mir die nötige Energie für die letzten kleinen Rampen gegeben.

Die letzte Abfahrt vor dem Ziel. Ich habe es (fast) richtig geniessen können, wenn da nicht noch dieser breite Traktor gewesen wäre, der mit 20 km/h die Landstrasse für einige Kilometer versperrt hätte. Die Freude habe ich mir trotzdem nicht nehmen lassen und bin super zufrieden ins Ziel eingerollt.

Etwas schlecht und schwindelig musste ich dann den Pommes und Burgerplausch überspringen. Was aber bleibt, ist ein Abendteuer, das ich gerne in Erinnerung behalte.

Rangliste

St. Gallen trägt Helm

St.Gallen trägt Helm. Auch wir haben ihn – den Pedalo.

Eine attraktive Möglichkeit seinen Kopf zu schützen. Und ganz nebenbei pedalt das «Heimatgefühl» sicher mit.

 

Der Helm

  • Marke/Hersteller: Lazer
  • Modell: Cameleon MIPS*
  • Preis: CHF 110.-
  • Grössen: S (52 – 56 cm), M+ (55-59 cm), L (58-61 cm)
  • Farben: weiss und schwarz
  • 13 Belüftungsöffnungen
  • Gewicht: 270 g (Grösse S)
  • Mit wiederaufladbarem USB LED-Rücklicht (siehe Bild)
  • Logo «Sankt Pedalo» auf der Rückseite (siehe Bilder unten)

 

Bike-Cup Bikemarathon Lumnezia, 8. August 2021

1xmit Strom, 1xohne Strom

von Patrick Heinze

40 km und 1680 hm galt es beim Bikemarathon Lumnezia zu bewältigen. Diese Mal reiste ich in Begleitung von Anina (meine Tochter) an das Rennen. Sie, ein absoluter Bike Neuling mit einem komplett neuen Vesto-E-Bike, die sich mit einigen lockeren Sprüchen dazu überreden liess, am Rennen in der E-Bike-Kategorie teilzunehmen.

Leider meinte es das Wetter mit uns nicht wirklich gut. Während der ganzen Woche hatte es geregnet und die Strecke somit mit einigen Sumpflöchern ergänzt. Beim Start war es kalt und neblig. Der erste Teil vom Rennen ist der Aufstieg zum höchsten Punkt des Rennens, dabei liess ich es eher gemächlich angehen, um im zweiten Teil noch genügend Reserven zu haben.

Am Schluss reichte es mit einer Zeit von 2 Std. 35 Min. für den 5. Platz in meiner Kategorie.

Anina musste sich die Akku-Ladung gut einteilen. Da ihr Bike nur über einen 500W Akku verfügt, war gutes Einteilen „überlebenswichtig“. Bei den ersten Abfahrten machte sich aber auch die nicht vorhandene Praxis in solchem Gelände bemerkbar. Mit einigen unfreiwilligen Abwürfen und einem fast komplett leeren Akku kam aber auch Anina mit einem strahlenden Gesicht ins Ziel.

 



Engadin Bike Giro 2.-4.7.2021

von Patrick Heinze

„Der Engadin Bike Giro (EBG) fand vom 02. Juli 2021 bis 04. Juli 2021 im schönen Engadin statt (endlich wieder mal ein Rennen :-)). Gestartet wurde an drei Startorten (St. Moritz, Celerina und Silvaplana). In unterschiedlichen Schlaufen rund um die Seen Lej da Silvaplauna und Lej da St. Murexxan ging es auf beiden Talseiten täglich mehr oder weniger hoch hinaus. Nachdem ich den Prolog vom Freitag zufriedenstellend absolvieren konnte, hatte ich am zweiten Tag ab etwa Mitte der Etappe richtig Mühe und verlor sehr viel Zeit, was mich auch in der Gesamtwertung viele Plätze kostete.

Für die letzte Etappe vom Sonntag konnte ich mich wieder leicht erholen, trotzdem lag in der Gesamtwertung nicht mehr viel drin. Am Ende belegte ich bei den Herren Fun 3 den 35. Rang. Mit dem Rang war ich nicht ganz zufrieden, jedoch konnte ich das Rennen ohne Sturz und Defekt abschliessen.“ – Marcel

 

 

3 Tage Bikerennen im Engadin! Super, wieder einmal an der Startlinie stehen und coole Trails fahren.

3 Tage mit Strecken von  43km/1772hm, 63km/2596hm und 60km/2318hm waren zu bewältigen, Startorte waren St. Moritz, Celerina und Silvaplana. Die Strecken waren wie immer in einer traumhaften Bergkulisse angelegt, nur leider blieb in der Regel wenig Zeit, diese so richtig zu geniessen.

Rückblickend war die vermeintlich kürzeste Strecke vom Freitag die intensivste und benötigte am meisten Energie.

Tag zwei und drei lebte dann bereits von den Positionskämpfen in den eigenen Kategorien und wurde somit sehr spannend. Meine Konkurrenz fuhr in den Aufstiegen unheimlich stark, in den Abfahrten konnte ich aber immer wieder aufschliessen und Positionen gut machen. Am Schluss reichte es für den Schlussrang 6. mit einer Gesamtzeit von 10:14:07 in der Kategorie Herren Fun 4. – Patrick

Trail Trophy Brand 9.-11.7.2021

 

Das Wochenende in Brand sollte eigentlich weniger Kraft kosten als das vorhergehende im Engadin, aber weit gefehlt, Dauerregen machte das Enduro-Rennen zu einer richtigen Tortur.

Am Freitag galt es  nur 2 Pflicht-Training‘s auf den technisch anspruchsvolleren Strecken zu absolvieren und am Abend zu einem Prolog zu starten. Da die meisten Strecken richtig tief verschlammt waren, wurde das Training aber auch körperlich richtig anspruchsvoll und zeigten einem das fahrerische Unvermögen doch extrem schnell auf. Der  Prolog am Abend lief dann doch sehr ansprechend und die daraus resultierende Zeit reichte doch für einen Rang im Mittelfeld.

Tag zwei bestand aus  7 Zeitprüfungen, die zwischen 2,5 und 7,5 Minuten dauerten. Dabei  wurde mir das technische Können in den verwurzelten, schlammigen Passagen nochmals klar aufgezeigt und so wurde ich von einigen Fahren auch überholt. In der letzten Prüfung stürzte ich dann auch noch unglücklich und landete nach einigen Überschlägen in den Büschen von Brand.

Mit einer lädierten Rippe startete der dritte Tag, dabei waren nochmals 4 Zeitprüfungen zwischen 4 und 6 Minuten zu absolvieren. Technisch lief es dabei doch schon besser und der Spass war somit auch schon wieder mehr da.

Insgesamt ein spannendes Wochenende mit vielen Höhenmetern mit dem Bike aber auch mit dem Lift! Aber es wird einem doch aufgezeigt, woran fahrtechnisch noch gearbeitet werden muss!!

 

St. Gallen – Hamburg mit unserem Robin

Der krönende Abschluss ist die Diplomfeier!

Liebe Salome

Jetzt sind die 3 Jahre Lehrzeit schon wieder vorbei. Der krönende Abschluss ist die Diplomfeier. Oder zumindest das Abschlusszeugnis dafür.

Herzlichen Dank für deine Zuverlässigkeit, deine aufgeschlossene Art, deinen Geschäftssinn und natürlich deinem Velointeresse. Du hast dich durch dein Wollen während der Lehrzeit sehr gut weiterentwickelt und so, das VESTO-Team nicht nur in der Werkstatt bereichert.

Wir sind sehr stolz auf dich und freuen uns umso mehr, dich noch weiterhin bei uns zu wissen!

Mach weiter so.

Urs und Bea mit dem VESTO-Team.