Hier der persönliche Bericht von Käthy:
Jedes Jahr zählt Singen zu einem der ersten längeren Rennen im Rennkalender und obwohl mir die schnelle Strecke, mit den vielen Richtungsänderungen, Rhythmuswechseln, dem Wind und den vielen Flachpassagen auf Schotterstrassen nicht besonders liegt, stand ich immer an der Startlinie. Dieses Jahr startete ich auf der Mitteldistanz, den 49km und 1400hm – also nur eine Runde rund um das Hegauer-Kreuz.

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Beim Start um 11 Uhr wärmte die Sonne bereits heftig und ich stellte mich auf ein staubiges und durstiges Rennen ein. Ersteres liess nicht lange auf sich warten und schon ausgangs Singen, entlang dem Kanal verschluckte uns eine Staubwolke. Meine Beine fühlten sich nicht so gut an und ich hatte Mühe, bis ich ein gutes Tempo fand. Wie in den vergangenen Jahren ist das Rennen schnell erzählt – ich hab den Rennmodus-Schalter wieder nicht gefunden und so freute ich mich auf den letzten Trail etwa 7km vor dem Ziel. Zu meinem Entsetzen durften wir diesen aber nicht fahren, er war lediglich für die lizenzierten Profis im Programm und wir mussten eine weitere Feldweg-Autobahn zum Endspurt nehmen. Schade.

 

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Damit es sich dann doch noch nach Rennen anfühlte kamen noch zwei Frauen in mein Blickfeld, zuerst eine von hinten, die ich mit der Brechstange am letzten steilen Aufstieg abhängte und dann in der folgenden Abfahrt tauchte plötzlich die Nächste vor mir auf. So konnte ich zumindest noch zwei Plätze gut machen und beendete das Rennen auf dem siebten Rang. In der AK reichte dies für den Bronzeplatz.

 

 

 

 

 

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