Erneute Top-Leistungen am Stevens Bike-Cup in Thal

Bei perfektem Bikewetter wurde der zweite Lauf des Stevens Bikecup in Buechen/Thal ausgetragen, die Strecke war von den vergangenen Schnee- und Regentagen aber ziemlich aufgeweicht und erforderte unseren Teamfahrern alles ab. Käthy, Päz, Marcel und Rudi erreichten alle das Ziel und konnten einen Sieg, eine Silbermedaille und zwei fünfte Plätze einfahren. Aber lest selbst ihre persönlichen Erfahrungsberichte.

Danke den Fotografen: Dani Schneider, A. Rieser und Beat Kammerlander

Bericht von Rudi Winder:

Nach einem eher langsamen Start konnte ich die Führung am obersten Punkt vor der Abfahrt übernehmen und in den weiteren Runden auf meinen Teamkollegen Marcel stetig ausbauen und sicher einen weiteren Sieg fürs VESTO-Bike Team nach Hause fahren. Auch in der Cup Gesamtwertung konnte ich die Führung weiter ausbauen.

 

Bericht von Marcel Rieser:

Das 2. Rennen vom Steven Bike Cup fand am letzten Samstag in Thal statt. Nachdem es 2 Tage geregnet und geschneit hatte, erwartete uns trotz schönem Wetter,  eine nasse, schlammige und vor allem sehr rutschige Strecke. Den ca. 3.2 km langen Rundkurs mit gut 150 Höhenmetern musste wir dreimal umrunden, wobei uns die letzte sehr steile Rampe im Bärlocher Steinbruch erspart blieb (schade). Nach  dem Start aus der ersten Reihe (ist bei diesem Rennen nicht so wichtig) kam ich gut weg und war als erster  der Senioren 2 auf dem Kulminationspunkt. In der Abfahrt wurde ich dann vom Teamkollegen Rudi überholt, so dass ich bei der ersten Zieldurchfahrt zweiter war. In den nächsten beiden Runden kam ich in den Aufstiegen jeweils wieder näher an die Spitze und verlor die gewonnene Zeit in den Abfahrten wieder. Mit einem Rückstand von 1 Minute fuhr ich als Zweiter durch das Ziel.

Ein Doppelsieg für das Vesto Team , was will man mehr.

 

Bericht von Käthy:

Einige Vorgaben der VESTO-Teamchefin waren für mich diesmal schwierig umzusetzen: 1. schnell sein, 2. keine Lenkerüberflieger und 3. nicht schmutzig werden. Soviel vorne weg, Punkt 2 konnte ich umsetzen, was im Thaler Schlamm aber nicht ganz selbstverständlich war.

Schon beim Start ging mächtig die Post ab und die jungen Damen stürmten wieder los, als gäbe es kein Morgen. Jedes Jahr die selbe Leier und schwups befand ich mich wieder am Ende des Feldes und war schon nach kurzer Zeit voll am Anschlag. In Schlagdistanz zur vor mir fahrenden Fahrerin absolvierte ich die erste Rennhälfte und mein Diesel lief so langsam zur Hochform auf. Irgendwann konnte ich die Fahrerin dann ein- und gleich überholen und so erreichte ich mein Ziel, nicht ganz am Ende der Rangliste zu sein und somit war Punkt 1 für mich im Soll.

Die Strecke war etwas verändert worden und machte Freude, obwohl sie wegen dem Schnee und Matsch der Vortage ziemlich aufgeweicht war. Fahrerisches Feingefühl war also gefragt und dies gelang mir ziemlich gut. Dafür konnte ich Punkt 3 definitiv nicht erfüllen und ich brauchte eine Weile bis ich alles, vorallem das Bike wieder gereinigt hatte.

 

Bericht von Päz:

Nach den grossen Schnee- und Regenfällen treffen wir in Thal eine tolle Rennrunde im Gelände vom Buchberg an. Die Strecke war nass und schmierig. In meiner Kategorie galt es die zweigeteilte Strecke vier Mal zu absolvieren. Vier Mal ganz nach oben, und vier Mal ganz nach unten!!

Vom Start weg ging es gleich ordentlich zur Sache und bis zum Kulminationspunkt der ersten Runde waren auch schon die ersten Fahrer von der vor uns startenden Kategorie überholt, aber in der technisch anspruchsvollen Abfahrt bildeten sich dadurch die ersten Stau’s und wir wurden damit  aufgehalten.

Bis zum Ende der 3. Runde konnte ich mich hinter Rudi (Senioren 2) an die Verfolgung meiner Gegner machen, aber leider waren die Positionen sehr früh klar bezogen und so galt es in der vierten Runde nur noch den 5. Rang nach Hause zu fahren. Zufrieden bin ich, dass trotz schlechten Beinen im letzten Umgang die Rundenzeit immer noch sehr schnell war.

 

Rangliste Thal