Elias am Powerman in Zofingen

Am 8.9.2019 fand in Zofingen AG zum 31sten mal die Powerman Duathlon Langdistanz WM statt. Wie die letzten beiden Jahre stand ich auch dieses Jahr wieder am Start über die Strecke von 10km Laufen, 150km Radfahren und erneute 30km Laufen. In diesem Jahr war meine Vorbereitung leider aber alles andere als ideal. Im Frühling warf mich eine Achillessehnenentzündung nach einem super Winter etwas aus der Bahn und sicher 3 Monate konnte ich keine richtigen Laufeinheiten absolvieren.

Als ich also an der Startlinie stand war ich mir nicht sicher, was im tatsächlichen Rennen herauskommt und ob ich es überhaupt absolvieren könne. Nichts desto trotz war ich super motiviert, erneut im Nationaldress in der Age-Group 20-24 zu kämpfen. Die ersten 10 km sind immer ein wenig ein Glücksspiel und es gilt die Konkurrenz nicht aus dem Blick zu verlieren aber auch nicht zu sehr zu ermüden. Dies gelang mir einigermassen gut und ich konnte nach 37 Minuten auf das Zeitfahrvelo wechseln.

Auf dem, in diesem Jahr, noch schneller ausgestatteten, Velo gab es keine Ausreden mehr und dementsprechend konnte ich die ersten beiden Runden à 50km deutlich schneller als im letzten Jahr fahren. Auf der dritten Runde wollte ich darum noch einmal zulegen, doch mit zunehmender Müdigkeit und immer stärker werdendem Regen froren die Beine und Hände zu. Ich war nur noch darauf fokussiert, die Runde ohne Unfall zu Ende zu fahren. Mit völlig gefrorenen Händen und Beinen konnte ich nach 4:34 Stunden Radfahren auf die letzte Laufstrecke wechseln, die Finger waren so kalt, dass ich einen Helfer bitten musste mir den Helm zu öffnen. Dennoch starte ich schnell und bald wurde mir auch wieder warm.

Ich merkte, dass allerdings nicht mehr viel vom Tempo drin lag und gab mich mit dem aktuellen Platz drei zufrieden. Nach strengen 3 Runden à 10km mit rund 150hm kam ich also abgekämpft aber glücklich ins Ziel.

Abschliessend lässt sich nur sagen, dass ich höchst motiviert bin diese Zeit von 7:38 Stundensowie den 3. Alterskategorieplatz(von 4) und den 43. Overallplatz (von 118) im nächsten Jahr zu schlagen.