Dani und Roman am BC Bike Race in Kanada – 5.-13. Juli 2016

Vorbereitung / 5. Juli 2016

Heute stand Koffer, Gutscheine und übriges Material fassen, abgabe Bike, Haftungsausschlüsse unterschreiben auf dem Programm.

 

DAY 1 CUMBERLAND – JULY 7TH

Nach dem gestrigen transfertag, ist heute morgen um 08.30 der startschuss gefallen. zugegeben, angesichts der kühlen temperatur und des strömenden regens haben sich doch einige geistesblitze ‚richtung badeurlaub auf den malediven‘ oder so ähnlich ergeben. zu hause bin ich bei solchem wetter sicher nicht aifs bike! von den rund 40 km, waren rund 30 etwa singletrails: mal rauf, mal runter, mal beides, immer im wald. wegen des regens und auch der 600 biker vor uns, wurden auch eigentlich flowige waldtrails eine ziemliche technische herausforderung und auch eine wackere schlammschlacht. immerhin-wir sind beide ohne sturz durchgekommen!
> bike und biker sind gewaschen und verpflegt, die wäsche zumindest ‚angetrocknet‘. jetzt kommt noch der transfer nach powell river mit fähre und bus. das git en spote firobed…

 

DAY 2 POWELL RIVER – JULY 8TH

heute durften wir ausschlafen – morgenessen um 7, aber zuerst noch 10 min bus fahren. sind gestern nach verspätung erst um 23 uhr uns camp gekommen, koffer fassen, zelt suchen, packen für nächsten tag, pfusen.

 

DAY 3 EARLS COVE TO SECHELT – JULY 9TH

heute standen gut 50 km auf dem programm. zum glück gestalteten sie sich vollkommen flowig (keine go oder no-go stellen) – es kam das gefühl auf, durch den wald der hobbits ‚zu schaukeln‘ und das endlose kilometer lang, bevor uns die trails wieder auf eine forststrasse (die sind hier mind. 8 m breit) ausspuckte.

wir hatten in den beiden tagen 2 + 3 eine reserve von einer guten stunde auf das zeitlimit-genauso wie wir es erhofft hatten.

 

DAY 4 SECHELT TO LANGDALE – JULY 10TH
hammerhart! dutzende wasserlachen, bäche, getrocknete läufe, giftige kurze anstiege, lange und technische uphills; singletrails auf und ab, rechts und links um die bäume, kaum platz genug für den lenker und am boden noch ne feuchte wurzel! am schluss war vor allem der kopf müde vor lauter konzentration. bin dann auch noch klassisch ‚über den lenker‘ abgestiegen – so richtig in zeitlupe – und zum glück sant auf wiechem waldbode gelandet :o)
nach zieleinlauf cheibe stress: velo putzen, anstehen zum duschen, massage, zwischendurch hot dig als znacht (zum ofiz.dinner hats nicht gereicht zeitlich), zelt beziehen, rüsten für heute, schlafen… muss zum start, friz tigert schon rum auf bike ;o), geht in 10 min los…

 

DAY 5 NORTH VANCOUVER – JULY 11TH

sind wieder mal auf einem transfer – dieses mal 1 h von vancouver nach squamish, habe drum etwas zeit Zwinkerndes Gesicht
in unserer ranglistengegend können alle einigermassen runterfahren, nicht alle mit wirklich technik, die meisten mit mut, gott- und selbstvertrauen, aber immerhin schnell, wenigstens schneller als ich Gesicht mit Freudentränen. dafür habe ich das bike jederzeit unter kontrolle (Zwinkerndes Gesicht neid der besitzlosen)!

nicht erwartet hätten wir aber, dass wir bergauf zu den stärkeren (wohlgemerkt in unserem ranglistenbereich…) gehören. je technischer der uphill, umso mehr differenz können wir schaffen und umso friedlicher, weil weniger biker, ist das folgende teilstück zu fahren. ich hätte nie gedacht, dass ich mich zwischendurch nach einem deftigen bergauf-singletrail sehnen könnte…werde die trails zurück in der ch ohnehin neu auch nach uphill-qualität beurteilen Zwinkerndes Gesicht. nachdem hier alle trails von hand für biker gebaut sind, sind alle kehren auf- und abwärts fahrbar.
entgegen der erwartungen waren heute trotz des regens in der nacht die uphills und downhills technisch anspruchsvoll, aber meistens fahrbar. bei einigen brücken, langen glitschigen steinen und steilstücken bin ich entweder die ‚chickenline‘ gefahren oder gelaufen. friz hat eher die ‚mutvariante‘ gewählt. er muss drum abwärts immer wieder auf mich warten…und wenn abwärts dann das testosteron mal gar ‚mit ihm durchgeht‘ bringt ihn eine ’söderattacke‘ meinerseits wieder auf den boden der teamrealität Lachendes Gesicht mit Heiligenschein.

 

DAY 6 SQUAMISH – JULY 12TH

wie könnte es auch anders sein – ab morgen um 2 hats wieder durchgeregnet bis in den morgen…und so hat sich die hoffnung auf einige trockene wurzeln und steine im wasser aufgelöst. beide mussten uns ziemlich ‚motivieren‘, um 6 uhr raus aus dem schlafsack in den regen zum frühstück!
so sind friz‘ goretex-regenhose und meine wasserdichten socken – obwohl beides vor dreck selbst stehend – erneut in den einsatz gelangt.
die 1950 hm verteilten sich auf etwa 5 grössere aufstiege, davon drei auf singletrail, die beiden anderen kiesstrasse. gegen die schmerzen im knie habe ich schmerztabletten genommen, auf den aufstiegen habe ich es weniger gespürt, wohl wegen der regelmässigen bewegung. zwei downhills bestanden pumptrackmässig aus langen, in den wald gebaggerten steilwandkurven und absätzen, das ging ganz gut, weil dauernd stehend. zwei weitere zeigten sich aber äusserst tricky: ausgefahrene, steile, feuchtnasse wurzel- und steinpassagen, wechselnd mit kurzen giftigen, unruhigen gegenanstiegen . wenn ich bei der ersten wurzel gerutscht bin, war der mist für die entsprechende passage ‚geführt‘. dass der fussabstieg dazu noch mehr schmerzte im knie als beim fahren, liess meine laune auch nicht besser werden….an solchen tagen bin ich – das wissen alle, die mich kennenGesicht mit herausgestreckter Zunge und zwinkerndem Auge – nicht ’sozialverträglich‘ bzw. sicher fehl am platz in einem team…habe dann friz einfach weiter voraus geschickt.
however, ich habe mich durchgebissen – und mit einem burger und einem redbull im ziel sieht die welt dann wieder etwas freundlicher aus!

 

DAY 7 WHISTLER – JULY 13TH

Rangliste

 

und hier die coolsten Videos dazu….
http://www.bcbikerace.com/media/videos/2016-videos/