Strassen Schweizermeisterschaft Märwil TG

Die Schweizer Meisterschaften hat am vergangenen Sonntag einen zweiten Anlauf genommen. Nachdem die Austragung eigentlich auf der originalen WM Strecke in Martigny hätte stattfinden sollen, ist der VC Bürglen-Märwil kurzfristig eingesprungen und hat nun 2 Monate später den Event doch noch realisiert. Eigentlich habe ich mich auf einen eher unspektakulären Saisonabschluss eingestellt, umso erfreulicher war dann die Nachricht, dass die SM gleich noch im Nachbarskanton stattfindet. Meine Voraussetzungen waren jedoch nicht gerade ideal. Nicht ganz vor zwei Monaten habe ich mir eine muskuläre Verletzung zugezogen, was mich zu einer längeren Trainingspause gezwungen hatte. Nichts desto trotz, habe ich mich etwas kurzfristig aber so gut wie noch möglich, auf den Wettkampf vorbereitet. Mit dem Ziel Rennerfahrung sammeln zu können und über meine Komfortzone herauswachsen zu wollen, stand ich mit 27 weiteren Frauen am Start. Natürlich pocht da das Herz etwas stärker, wenn es um die Schweizermeisterschaften geht und einige bekannte Gesichter neben einem im Feld fahren. 3 Minuten nach dem Start der Elite Herren, ist der Startpfiff für uns Frauen gefallen.

Ich bin gut gestartet und habe mir in den ersten beiden von insgesamt 8 Runden an 10km einen guten Platz im Feld gesichert. Für mich ist diese Situation immer noch etwas neu, sich in einem Feld zurecht finden zu müssen. Dieses Rennen hat mir aber gezeigt, dass diese Herausforderung das Rennen erst spannend und aufregend macht. Nach diesen ersten beiden Runden bin ich bei einem Anstieg mit einer kleineren Gruppe vom Hauptfeld abgerissen. Wir blieben bis zur letzten Runde zusammen.

Mit knapp 10 min auf die Schweizermeisterin und gut 5 min auf das Hauptfeld habe ich das Rennen abgeschlossen.

Dieses Rennen hat mich motiviert und mir einen Massstab gegeben, wo ich mich in einem nationalen Umfeld einordnen kann. Es ist klar, dass ich noch einige Arbeit vor mir habe, um meine Ziele erreichen zu können. Für jeder dieser Erfahrungen bin ich dankbar und freue mich jetzt auf den Aufbau im Winter.

Alessia Sträuli

Rangliste

Webseite

BRAVO Florin Parfuss

Oberkirch, Campus Sursee Sport Arena, Swiss Championship 2020, 27.09.2020 © Marianne Räss

Wir gratulieren und sind stolz, dass Florin Parfuss ins Schweizer Triathlon Kader aufgenommen wird. Besonders freut uns, dass wir dich weiterhin dabei unterstützen dürfen.

 

Mit kleinen Schritten, mit viel Schweiss und Herz kommt das Ziel immer näher. Toitoitoi!

Das Vesto-Team!

Rothaus Bike Giro bis 23.08.2020

Marcel Rieser ist seit gestern Donnerstag, 20. August 2020 rennmässig im Einsatz am Rothaus Bike Giro Etappenrennen im Schwarzwald.

Ihr könnt ihn hier LIVE verfolgen

 

1. Etappe, 20.08.2020, 21,8 km / 560 hm

Mit dem sensationellen zweiten Rang ist Marcel der Auftak zum 4 Tages-Etappenrennen einmal mehr vollends geglückt. Heja weiter so.

 

2. Etappe, 21.08.2020, 65,8 km / 2050 hm

Abermals sonniges und sehr warmes Kaiserwetter waren der Grundstein für eine tollen zweiten Renntag im Hochschwarzwald. Mit 65,8 Kilometern und 2.050 Höhenmetern stand nach dem
kurzen Auftakt des Vortages die erste echte Marathonetappe als Prüfstein an. Zwei Schleifen rund um Todtnau-Notschrei mit zwei schweren Anstiegen, die dementsprechend zweimal zu bezwingen waren, forderten viel von den den Teilnehmenden und auch von Marcel. Morgen ist ein neuer Tag und das Wetter soll etwas kühler werden.

3. Etappe, 22.08.2020, 74,9 km / 1920 hm

Eine deutliche Abkühlung bei den äußeren Temperaturen sowie ein bunter Sonne-Regen-Mix sorgten für Mountainbiking pur auf der 74,9 Kilometern langen dritten Etappe rund um die
Rothaus Brauerei in Grafenhausen. Marcel hat sich ebenfalls etwas erholt und konnte den Rückstand in Grenzen halten, wir wünschen ihm für morgen nochmals viel Power und tolle Beine. Heja Marcel.

 

4. Etappe, 23.08.2020, 66,1 km / 1390 hm

Zwei kleine Defekte behinderten Marcel auf der letzten Etappe. Es waren perfekte Bedingungen rund um die Rothaus-Brauerei in Grafenhausen. Ein angenehmer und trockener Sonne-Wolken-Mix mit idealen Temperaturen um die 20 Grad machte die finalen 66.1 Kilometer und knapp 1400 Höhenmeter zu einem Genuss für die verbliebenen 403 Bikerinnen und Biker. Marcel beendete das Rennen auf dem siebten Rang, wir gratulieren herzlich und wünschen ihm gute Erholung.

Rangliste

Nationales Trainingsrennen Isikon

Diesen Sonntag habe ich mich auf den Weg ans nationale Trainingsrennen in Isikon ZH gemacht. Für mich war es seit Februar wieder das erste Mal und das für mich insgesamt 4. Lizenzrennen überhaupt, dass ich an der Startlinie stand.

Meine Vorbereitung war jedoch nicht ideal, sodass ich mich am Sonntag nicht 100% fit fühlte. Ich traue mich fast nicht diesen Fehler preiszugeben, weil man sich dessen hätte bewusst sein müssen. Auf jeden Fall habe ich die Sonne am Samstag massiv unterschätzt und so einen Sonnenstich eingefangen. Clever war das nicht, aber es war mir eine Lehre.

Der zweite Fehler schlich sich dann gleich vor dem ersten Anstieg ein. Ich war einen Moment nicht konzentriert und habe dann den falschen Abzweiger erwischt. Du fragst dich, wie das möglich ist? Geht mir genauso. Ich war unkonzentriert und noch nicht im Rennen angekommen. Das Feld war bereits ausser Sicht und ich an letzter Stelle. Mit dieser mentalen Voraussetzung war für mich eigentlich lange klar, dass ich nach dieser ersten Runde aufgeben werde. Doch der eine Gedanke war fest in meinem Kopf verankert. Wenn ich jetzt aufgebe, fällt es mir bei jedem weiteren Rennen leichter abzubrechen und die Schmerzgrenze sinkt. Das motivierte mich und ich versuchte mich mit jeder weiteren Runde ins Rennen zurück zu kämpfen. Nach 6 Runden bzw. 70km bin ich im Ziel angekommen.

Ich konnte schlussendlich noch ein paar Fahrerinnen und Fahrer aus meinem Feld hinter mir lassen. Das ist es aber nicht, was ich aus diesem Rennen mitnehme. Es sind die Fehler und Erfahrungen, die mitnehme.

Alessia Sträuli

Rangliste
Webseite

Rennsaison 2020 mit dem Engadin Bike-Giro eröffnet

Unsere drei Biker Marcel Rieser, Patrick Heinze und Marcel Gabathuler starteten bei strahlendem Sonnenschein beim Engadin Bike-Giro. Der Bundesrat gab grünes Licht für die fünfte Auflage des Engadin Bike-Giros. Die Vorfreude bei unseren Fahrern auf die drei Etappentage im Engadin war natürlich riesig und auch die Corona-Auflagen mit Masken vor dem Start und im Ziel setzen sie vorbildhaft um, wie die Bilder zeigen.

1. Etappe

Start: St. Moritz-Dorf / Ziel: St. Moritz-Signalbahn
36,1 Kilometer / 1.336 Höhenmeter

Marcel Rieser startete die Rennesaison 2020 gleich mit einem Podestplatz – BRAVO. Wir wünschen euch für die kommende heutige Etappe von Silvaplana über 71.2 km und 2’553 Höhenmeter hinauf auf 2’549 m und dann über die Corviglia in einer rasanten Abfahrt den Olympia- und den Foppettas-Trail zurück nach Silvaplana viel Energie und gute Beine. Die Wettervorhersage lässt ein kühles und vor allem feuchtes Rrennen erwarten. Hopp Jungs… Kette rechts.

 

Rangliste 1. Etappe

 

2. Etappe

Start & Ziel: Silvaplaner See (Mulets)
71,2 Kilometer / 2.545 Höhenmeter

Wetterumschung im Engadin: Kurz vor dem Start setzte heftiger Regen ein, der unseren drei Rennfahrern auf ihrem Weg von Silvaplana über die Corviglia weitgehend treu blieb. Nichts desto trotz, sie schlugen sich wacker und kamen alle gesund ins Ziel. Marcel konnte seinen zweiten Rang verteidigen. Geht da noch was?

Rangliste 2. Etappe

 

3. Etappe

Start & Ziel: Silvaplaner See (Mulets)
64,3 Kilometer / 2.318 Höhenmeter

Perfektes Wetter und stahlblauer Himmel am dritten und letzten Tag des Engadin Bike Giros. Marcel Rieser konnte in der Gesamtwertung seinen zweiten Rang verteidigen, Patrick Heinze finishte als 22. und Marcel Gabathuler als 42. bei den Herren Fun 3. Herzliche Gratulation euch dreien zu den tollen Ergebnissen in den VESTO Farben. Gute Erholung und einen wunderbaren Wochenstart.

Rangliste 3. Etappe

Gesamtwertung nach drei Etappen

2. Frühlingsrennen Hindelbank

Zu meinem Erstaunen konnte am Samstag, 14. März auch das zweite Frühlingsrennen in Hindelbank durchgeführt werden. Jedoch wurden einige Einschränkungen, was die Teilnahme betrifft, vorgenommen. Nur noch lizenzierten Fahrer und Fahrerinnen wurden zugelassen, was eine Teilnehmerzahl von 48 Fahrer/-innen bedeutete. Als ich dann am Abend zuvor noch einen Blick auf die Startliste geworfen habe, musste ich einmal kurz Schlucken.

Pünktlich um 14 Uhr stand ich, mit einem etwas gemischtem Gefühl, mit Nicola Spirig und Fahrerinnen des World Tour Teams Bigla-Katusha am Start. Auch die Männer der Elite bzw. Amateur und Master Kategorie starteten diesmal mit den Frauen zusammen. In einem Feld von 39 Fahrerinnen und Fahrer ging es dann auf die erste von fünf Runden zu. Das Tempo war schnell und ich habe mich versucht im vorderen Teil des Feldes zu platzieren, was mir anfangs gelungen ist. Mit dem Schnitt von gut über 40km/h musste ich mich jedoch nach der ersten Runde am Limit geschlagen geben. Ich war kurz davor das Rennen abzubrechen. Nach einem Hin und Her habe ich mich nochmals motiviert, mit dem Wissen, dass die kleine Gruppe der Junioren noch kommen wird und ich mich dort anschliessen kann. Nach drei Runden habe ich das Rennen, völlig ausgepowert, frühzeitig abgebrochen. Natürlich sind das mental keine idealen Voraussetzungen für die nächsten Rennen, weil die Hürde, ein weiteres Rennen abzubrechen, dann nur noch halb so hoch ist. Nichtsdestotrotz war es einmalig in einem solchen Feld starten zu können und bin froh, dass ich diese Erfahrung sammeln durfte.

Rangliste
Webseite

Saisonauftakt – 1. Frühlingsrennen Hindelbank

Noch immer etwas im Wintermodus, habe ich mich am Samstag, 7. März bereits dem ersten Formcheck gestellt. Das erste von den vier Frühlingsrennen in Hindelbank war dafür wie gemacht. Drei Runden à 16km waren zu bewältigen, wobei die Frauen bei der Hobby Kategorie der Männer starteten. Durch dieses Rennen habe ich gelernt, dass eine kleine Unaufmerksamkeit das Rennen um 180 Grad drehen kann. Konkret gesagt, bin ich dann knapp eine Runde zwischen zwei Gruppen, mit der Ungewissheit, ob ich den Anschluss auf die erste Gruppe noch schaffe oder nicht, alleine gegen den Wind gefahren. Am Schluss reichte es mir noch als erste Frau ins Ziel, wobei ich mein persönliches Ziel nicht erreichen konnte. Am kommenden Samstag bekomme ich am 2. Frühlingsrennen nochmals eine Chance, im Hauptfeld über die Ziellinie fahren zu können. – Alessia Sträuli

Rangliste
Webseite

Bildquelle: melih@bildik.ch

 

Teamweekend zum Saisonende

Das VESTO Sportteam genoss am vergangenen Wochenende das wunderschöne Wetter im Tessin und es wurden nochmals die schönsten Trails rund um Tenero abgeklappert. Das Resultat: Mundwinkel nach oben und Top motiviert für die bevorstehende, kalte Jahreszeit.

Bildimpressionen