Rennberichte 2021 von unserem Sportteam

Alb-Gold Trophy Münsingen

von Marcel Rieser

Die Alb-Gold Trophy Münsingen  war ein neues Rennen für mich. Die Eckdaten waren 88 km und 1590 hm mehrheitlich auf Kiesstrassen, Wiesen und Waldwegen ohne technisch schwierige Passagen. Bei idealem Wetter wurde das Rennen um 9.00 Uhr gestartet. Das Tempo war wie erwartet sehr hoch und ich hatte am Anfang mühe einigermassen mitzukommen. Mit der Zeit fand ich meinen Rhythmus und ich konnte auf den jeweils kurzen Anstiegen meine Position halten. Nach 3:32:58 erreichte ich das Ziel als 2. in der Kat. Senioren (Schnitt 24,6 km/h).  Der Rückstand auf den Sieger betrug knapp 2 Minuten. Es war ein schönes Rennen und ich bin natürlich zufrieden.

Iron Bike Race in Einsiedeln

von Marcel Rieser

Am letzten Sonntag stand ich wieder einmal am Iron Bike Race in Einsiedeln am Start. Die 77 km lange Strecke mit 2300 hm war mir (ausser dem Schlussteil) aus früheren Jahren bekannt. Da ich die letzten 3 Jahre nicht mehr am Start war, musste ich mit dem 2. Feld (10 Minuten nach dem ersten) um 8:35 Uhr starten. Auf den ersten flachen, schnellen 7 Km bis zum ersten Anstieg konnte ich immer in der Spitzengruppe mitfahren (Sturzrisiko ist so am kleinsten). Beim ersten Anstieg konnte ich mein Tempo fahren und dieses bis zum Schluss einigermassen durchziehen. Der für mich neue Schlussteil war sehr steil und ich musste das Bike ein Stück schieben (wie die meisten anderen Fahrer auch).

Ich erreichte das Ziel nach 4:26.55 im 31. Rang in der Kat Herren Fun 4 (ü 50). Es war ein schönes Rennen bei idealen Bedingungen und mit meiner Leistung bin ich einigermassen zufrieden.

 

Kreuzegg 2021 – erstes Rennen für Marcel

von Marcel Rieser

Wie jedes Jahr stand ich am letzten Samstag, 4. September in Bütschwil an der Kreuzegg Classic am Start. Dieses Jahr war das mein erstes Rennen. Ich wusste also nicht ob ich mit den Besten mithalten konnte. Nach dem Startschuss kam ich sehr gut weg und lag sofort an der Spitze (in meiner Kat.). Diese Position konnte ich bis am Schluss halten und gewann das Rennen mit gut zwei Minuten Vorsprung. Für die 14.4 km mit 860Hm brauchte ich knapp eine Stunde. Overall belegte ich den 18. Rang von 53 Startenden.

Ich würde sagen ein perfekter Einstieg in meine verkürzte Rennsaison.

 

Florin Parfuss wurde zum Nachwuchssportler gekührt

Am Montag, 6. September 2021 fand im Pfalzkeller in St.Gallen die Verleihung des 11. Sankt Galler Sport Preises statt. Der Ehrenpreis ging an den ehemaligen Fussballer, Trainer und Funktionär Roger Hegi. Zum Nachwuchssportler des Jahres 2021 wurde der Triathlet Florin Parfuss vom Tri-Club Bodensee gewählt. In der Kategorie Sportler siegte der Langstreckenläufer Dominic Lobalu vom LC Brühl.

In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Politik und Sport überreichte Stadtrat Mathias Gabathuler den „Ehren-Sport-Oscar“ an den St. Galler Roger Hegi. Dieser wurde für seine Leistungen als erfolgreicher Nationalliga-Fussballer (300 Nat.-A Spiele), Fussballtrainer (FC St. Gallen, FC Gossau, Grasshopper-Club Zürich, BSC Old Boys, FC Muri uam), CEO FC Basel 1893, Instruktor, Trainerausbilder und Fussballfunktionär (Mitglied im SFV-Verbandssportgericht) und Direktor der Sport-Toto-Gesellschaft (STG) Basel geehrt.

Im Nachwuchsbereich siegte der 19-jährige Triathlet und Junioren-Nationalmannschafts-Mitglied Florin Parfuss vom Tri-Club Bodensee. Dies vor den ebenfalls nominierten Nachwuchssportlern Malin Altherr und Leonidas Stergiou.

Die Auszeichnung mit dem Siegercheck über CHF 3’000.— an Florin Parfuss wurde von Christoph Meier vom Panathlon-Club St.Gallen übergeben, wie aus der Medienmitteilung zu entnehmen ist.

Florin das ganze VESTO-Team ist unglaublich stolz auf dich, mach weiter so, wir glauben an dich.

Alessia SOLO am TORTOUR-Sprint

Rennbericht Tortour SPRINT SOLO

Alessia Sträuli

Eine Herausforderung, die meinen Kopf und meine Beine nicht so schnell vergessen werden.

Mich an der Tortour anzumelden, war eigentlich ein ziemlich spontaner Entscheid. Der Ursprung dieses Entscheids, kommt vor allem davon, dass ich in letzter Zeit etwas Mühe habe, mich für Rennen zu motivieren. Gerade da dieses Jahr nicht gerade so verlaufen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Deswegen wollte ich mich einer Challenge stellen, die mich auf eine neue Art und Weise herausfordert. Und da die Strecke über die Schwägalp führt, also quasi ein halbes Heimrennen, habe ich mich für die Sprint Distanz angemeldet.

264 KM mit rund 3300 HM, waren es an der diesjährigen Tortour in der Kategorie Sprint zu absolvieren. Ich war richtig gespannt auf diesen Event aber auch ein bisschen aufgeregt, ob das meine Beine und meinen Kopf wirklich meistern können. Ich war aber zuversichtlich und habe mich bereits am Freitag für den Check-In auf den Weg nach Zürich gemacht. Mein Fahrrad, mit der Startnummer und allen nötigen Reflektoren ausgerüstet, war bereit und auch ich habe mich am Abend noch ein letztes Mal mit einer grossen Portion Pasta gestärkt.

Es ist Renntag.

Wie geplant, bin ich eine Stunde vor meinem Rennstart im Startgelände Sihlcity eingetroffen. Da erwartete mich eine böse Überraschung. Die Startzeiten wurden am Abend zuvor noch geändert, ohne die Teilnehmer per Mail zu informieren. Ich war hellwach und habe mich dann in Hektik versunken fertig gemacht, Verpflegung und Plattenflickmaterial verstaut und bin dann etwas zu spät, Puls schon auf 180, beim Bike-Check angekommen. Es ging nochmals alles gut und ich hatte noch ein paar Minuten, zum Durchatmen, bevor es dann um 7.05 Uhr losging.

Die Morgenstimmung am Zürichsee war herrlich und ich konnte die ersten Kilometer richtig geniessen. Die Sonne spiegelte im See und ich war gespannt was mich der heutige Tag noch erwarten wird. Ich habe mich ganz gut gefühlt und die ersten Anstiege etwas zügiger, als erwartet in den Angriff genommen. Die Zeit verging sehr schnell, als ich dann nach drei Stunden im Hemberg, bei der ersten Timestation angelangt bin. Weiter bis nach Urnäsch, wurde man vom Alp Abzug überrascht. Inmitten der Kuhfladen und all den Kühen habe ich mich durchgeschlängelt, um dann den Anstieg auf die Schwägalp in Angriff zu nehmen. Hier habe ich zum ersten Mal meine Beine gespürt und merkte, dass die nicht mehr ganz so frisch waren. Als ich dann aber den höchsten Punkt erreicht habe, freute ich mich auf die Abfahrt.

Der nächste Anstieg nach Wildhaus war relativ flach, jedoch wollte er einfach nicht mehr aufhören und so hatte ich bereits schon nach ca. 110km ein grosses Tief. An einem Brunnen habe ich Wasser aufgefüllt, einen Gel genommen und mich zum ersten Mal gefragt, ob ich mir vielleicht zu viel zugetraut habe. Mit dem Gedanken, dass nach jedem Tief auch ein Hoch folgen und der Aufstieg auch einmal ein Ende haben muss, habe ich Wildhaus erreicht und mich auf die langersehnte Abfahrt gemacht.

In Buchs angekommen ist das eingetroffen, wovor ich mich fast schon am meisten gefürchtet habe. Ich habe mich in Buchs verfahren und den Abzweiger verpasst (Ist übrigens auch der Karte zu sehen). Ich habe kühlen Kopf bewahrt und zurück auf die Strecke gefunden, jedoch Zeit und Nerven verloren.

Viele Nerven hatte es auch bei all den Baustellen und damit roten Ampel auf der Strecke gebraucht. Und da ziemlich viele Autos unterwegs waren, gab es einige Wartezeiten, die nicht zu vermeiden waren. Nach einer Streckenänderung, die uns an der Timestation in Buchs angekündigt wurde, ging es weiter Richtung Walensee. Ich habe meinen Körper schon ziemlich gespürt und habe gehofft, dass ich die Höhenmeter noch überstehen werde.

Der leichte Gegenwind machte es mir beim Weg zurück nach Zürich nicht leichter, als dann der letzte Aufstieg vor mir lag. Dieser Feusisberg hatte es wirklich in sich. Ich getraue mich das fast nicht hier zu schreiben, aber da haben meine Beine nicht mehr mitgemacht und ich musste absteigen und einige Meter das Fahrrad hochschieben. Das hat mir wieder ausreichend Energie verschafft, dass ich das letzte Stück aufsteigen und weiterfahren konnte. In dem Moment wurde mir aber auch bewusst, dass ich es ins Ziel schaffen werde, und das hat mir die nötige Energie für die letzten kleinen Rampen gegeben.

Die letzte Abfahrt vor dem Ziel. Ich habe es (fast) richtig geniessen können, wenn da nicht noch dieser breite Traktor gewesen wäre, der mit 20 km/h die Landstrasse für einige Kilometer versperrt hätte. Die Freude habe ich mir trotzdem nicht nehmen lassen und bin super zufrieden ins Ziel eingerollt.

Etwas schlecht und schwindelig musste ich dann den Pommes und Burgerplausch überspringen. Was aber bleibt, ist ein Abendteuer, das ich gerne in Erinnerung behalte.

Rangliste

Bike-Cup Bikemarathon Lumnezia, 8. August 2021

1xmit Strom, 1xohne Strom

von Patrick Heinze

40 km und 1680 hm galt es beim Bikemarathon Lumnezia zu bewältigen. Diese Mal reiste ich in Begleitung von Anina (meine Tochter) an das Rennen. Sie, ein absoluter Bike Neuling mit einem komplett neuen Vesto-E-Bike, die sich mit einigen lockeren Sprüchen dazu überreden liess, am Rennen in der E-Bike-Kategorie teilzunehmen.

Leider meinte es das Wetter mit uns nicht wirklich gut. Während der ganzen Woche hatte es geregnet und die Strecke somit mit einigen Sumpflöchern ergänzt. Beim Start war es kalt und neblig. Der erste Teil vom Rennen ist der Aufstieg zum höchsten Punkt des Rennens, dabei liess ich es eher gemächlich angehen, um im zweiten Teil noch genügend Reserven zu haben.

Am Schluss reichte es mit einer Zeit von 2 Std. 35 Min. für den 5. Platz in meiner Kategorie.

Anina musste sich die Akku-Ladung gut einteilen. Da ihr Bike nur über einen 500W Akku verfügt, war gutes Einteilen „überlebenswichtig“. Bei den ersten Abfahrten machte sich aber auch die nicht vorhandene Praxis in solchem Gelände bemerkbar. Mit einigen unfreiwilligen Abwürfen und einem fast komplett leeren Akku kam aber auch Anina mit einem strahlenden Gesicht ins Ziel.

 



Engadin Bike Giro 2.-4.7.2021

von Patrick Heinze

„Der Engadin Bike Giro (EBG) fand vom 02. Juli 2021 bis 04. Juli 2021 im schönen Engadin statt (endlich wieder mal ein Rennen :-)). Gestartet wurde an drei Startorten (St. Moritz, Celerina und Silvaplana). In unterschiedlichen Schlaufen rund um die Seen Lej da Silvaplauna und Lej da St. Murexxan ging es auf beiden Talseiten täglich mehr oder weniger hoch hinaus. Nachdem ich den Prolog vom Freitag zufriedenstellend absolvieren konnte, hatte ich am zweiten Tag ab etwa Mitte der Etappe richtig Mühe und verlor sehr viel Zeit, was mich auch in der Gesamtwertung viele Plätze kostete.

Für die letzte Etappe vom Sonntag konnte ich mich wieder leicht erholen, trotzdem lag in der Gesamtwertung nicht mehr viel drin. Am Ende belegte ich bei den Herren Fun 3 den 35. Rang. Mit dem Rang war ich nicht ganz zufrieden, jedoch konnte ich das Rennen ohne Sturz und Defekt abschliessen.“ – Marcel

 

 

3 Tage Bikerennen im Engadin! Super, wieder einmal an der Startlinie stehen und coole Trails fahren.

3 Tage mit Strecken von  43km/1772hm, 63km/2596hm und 60km/2318hm waren zu bewältigen, Startorte waren St. Moritz, Celerina und Silvaplana. Die Strecken waren wie immer in einer traumhaften Bergkulisse angelegt, nur leider blieb in der Regel wenig Zeit, diese so richtig zu geniessen.

Rückblickend war die vermeintlich kürzeste Strecke vom Freitag die intensivste und benötigte am meisten Energie.

Tag zwei und drei lebte dann bereits von den Positionskämpfen in den eigenen Kategorien und wurde somit sehr spannend. Meine Konkurrenz fuhr in den Aufstiegen unheimlich stark, in den Abfahrten konnte ich aber immer wieder aufschliessen und Positionen gut machen. Am Schluss reichte es für den Schlussrang 6. mit einer Gesamtzeit von 10:14:07 in der Kategorie Herren Fun 4. – Patrick

Trail Trophy Brand 9.-11.7.2021

 

Das Wochenende in Brand sollte eigentlich weniger Kraft kosten als das vorhergehende im Engadin, aber weit gefehlt, Dauerregen machte das Enduro-Rennen zu einer richtigen Tortur.

Am Freitag galt es  nur 2 Pflicht-Training‘s auf den technisch anspruchsvolleren Strecken zu absolvieren und am Abend zu einem Prolog zu starten. Da die meisten Strecken richtig tief verschlammt waren, wurde das Training aber auch körperlich richtig anspruchsvoll und zeigten einem das fahrerische Unvermögen doch extrem schnell auf. Der  Prolog am Abend lief dann doch sehr ansprechend und die daraus resultierende Zeit reichte doch für einen Rang im Mittelfeld.

Tag zwei bestand aus  7 Zeitprüfungen, die zwischen 2,5 und 7,5 Minuten dauerten. Dabei  wurde mir das technische Können in den verwurzelten, schlammigen Passagen nochmals klar aufgezeigt und so wurde ich von einigen Fahren auch überholt. In der letzten Prüfung stürzte ich dann auch noch unglücklich und landete nach einigen Überschlägen in den Büschen von Brand.

Mit einer lädierten Rippe startete der dritte Tag, dabei waren nochmals 4 Zeitprüfungen zwischen 4 und 6 Minuten zu absolvieren. Technisch lief es dabei doch schon besser und der Spass war somit auch schon wieder mehr da.

Insgesamt ein spannendes Wochenende mit vielen Höhenmetern mit dem Bike aber auch mit dem Lift! Aber es wird einem doch aufgezeigt, woran fahrtechnisch noch gearbeitet werden muss!!

 

Strassen Schweizermeisterschaft Märwil TG

Die Schweizer Meisterschaften hat am vergangenen Sonntag einen zweiten Anlauf genommen. Nachdem die Austragung eigentlich auf der originalen WM Strecke in Martigny hätte stattfinden sollen, ist der VC Bürglen-Märwil kurzfristig eingesprungen und hat nun 2 Monate später den Event doch noch realisiert. Eigentlich habe ich mich auf einen eher unspektakulären Saisonabschluss eingestellt, umso erfreulicher war dann die Nachricht, dass die SM gleich noch im Nachbarskanton stattfindet. Meine Voraussetzungen waren jedoch nicht gerade ideal. Nicht ganz vor zwei Monaten habe ich mir eine muskuläre Verletzung zugezogen, was mich zu einer längeren Trainingspause gezwungen hatte. Nichts desto trotz, habe ich mich etwas kurzfristig aber so gut wie noch möglich, auf den Wettkampf vorbereitet. Mit dem Ziel Rennerfahrung sammeln zu können und über meine Komfortzone herauswachsen zu wollen, stand ich mit 27 weiteren Frauen am Start. Natürlich pocht da das Herz etwas stärker, wenn es um die Schweizermeisterschaften geht und einige bekannte Gesichter neben einem im Feld fahren. 3 Minuten nach dem Start der Elite Herren, ist der Startpfiff für uns Frauen gefallen.

Ich bin gut gestartet und habe mir in den ersten beiden von insgesamt 8 Runden an 10km einen guten Platz im Feld gesichert. Für mich ist diese Situation immer noch etwas neu, sich in einem Feld zurecht finden zu müssen. Dieses Rennen hat mir aber gezeigt, dass diese Herausforderung das Rennen erst spannend und aufregend macht. Nach diesen ersten beiden Runden bin ich bei einem Anstieg mit einer kleineren Gruppe vom Hauptfeld abgerissen. Wir blieben bis zur letzten Runde zusammen.

Mit knapp 10 min auf die Schweizermeisterin und gut 5 min auf das Hauptfeld habe ich das Rennen abgeschlossen.

Dieses Rennen hat mich motiviert und mir einen Massstab gegeben, wo ich mich in einem nationalen Umfeld einordnen kann. Es ist klar, dass ich noch einige Arbeit vor mir habe, um meine Ziele erreichen zu können. Für jeder dieser Erfahrungen bin ich dankbar und freue mich jetzt auf den Aufbau im Winter.

Alessia Sträuli

Rangliste

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BRAVO Florin Parfuss

Oberkirch, Campus Sursee Sport Arena, Swiss Championship 2020, 27.09.2020 © Marianne Räss

Wir gratulieren und sind stolz, dass Florin Parfuss ins Schweizer Triathlon Kader aufgenommen wird. Besonders freut uns, dass wir dich weiterhin dabei unterstützen dürfen.

 

Mit kleinen Schritten, mit viel Schweiss und Herz kommt das Ziel immer näher. Toitoitoi!

Das Vesto-Team!

Rothaus Bike Giro bis 23.08.2020

Marcel Rieser ist seit gestern Donnerstag, 20. August 2020 rennmässig im Einsatz am Rothaus Bike Giro Etappenrennen im Schwarzwald.

Ihr könnt ihn hier LIVE verfolgen

 

1. Etappe, 20.08.2020, 21,8 km / 560 hm

Mit dem sensationellen zweiten Rang ist Marcel der Auftak zum 4 Tages-Etappenrennen einmal mehr vollends geglückt. Heja weiter so.

 

2. Etappe, 21.08.2020, 65,8 km / 2050 hm

Abermals sonniges und sehr warmes Kaiserwetter waren der Grundstein für eine tollen zweiten Renntag im Hochschwarzwald. Mit 65,8 Kilometern und 2.050 Höhenmetern stand nach dem
kurzen Auftakt des Vortages die erste echte Marathonetappe als Prüfstein an. Zwei Schleifen rund um Todtnau-Notschrei mit zwei schweren Anstiegen, die dementsprechend zweimal zu bezwingen waren, forderten viel von den den Teilnehmenden und auch von Marcel. Morgen ist ein neuer Tag und das Wetter soll etwas kühler werden.

3. Etappe, 22.08.2020, 74,9 km / 1920 hm

Eine deutliche Abkühlung bei den äußeren Temperaturen sowie ein bunter Sonne-Regen-Mix sorgten für Mountainbiking pur auf der 74,9 Kilometern langen dritten Etappe rund um die
Rothaus Brauerei in Grafenhausen. Marcel hat sich ebenfalls etwas erholt und konnte den Rückstand in Grenzen halten, wir wünschen ihm für morgen nochmals viel Power und tolle Beine. Heja Marcel.

 

4. Etappe, 23.08.2020, 66,1 km / 1390 hm

Zwei kleine Defekte behinderten Marcel auf der letzten Etappe. Es waren perfekte Bedingungen rund um die Rothaus-Brauerei in Grafenhausen. Ein angenehmer und trockener Sonne-Wolken-Mix mit idealen Temperaturen um die 20 Grad machte die finalen 66.1 Kilometer und knapp 1400 Höhenmeter zu einem Genuss für die verbliebenen 403 Bikerinnen und Biker. Marcel beendete das Rennen auf dem siebten Rang, wir gratulieren herzlich und wünschen ihm gute Erholung.

Rangliste

Nationales Trainingsrennen Isikon

Diesen Sonntag habe ich mich auf den Weg ans nationale Trainingsrennen in Isikon ZH gemacht. Für mich war es seit Februar wieder das erste Mal und das für mich insgesamt 4. Lizenzrennen überhaupt, dass ich an der Startlinie stand.

Meine Vorbereitung war jedoch nicht ideal, sodass ich mich am Sonntag nicht 100% fit fühlte. Ich traue mich fast nicht diesen Fehler preiszugeben, weil man sich dessen hätte bewusst sein müssen. Auf jeden Fall habe ich die Sonne am Samstag massiv unterschätzt und so einen Sonnenstich eingefangen. Clever war das nicht, aber es war mir eine Lehre.

Der zweite Fehler schlich sich dann gleich vor dem ersten Anstieg ein. Ich war einen Moment nicht konzentriert und habe dann den falschen Abzweiger erwischt. Du fragst dich, wie das möglich ist? Geht mir genauso. Ich war unkonzentriert und noch nicht im Rennen angekommen. Das Feld war bereits ausser Sicht und ich an letzter Stelle. Mit dieser mentalen Voraussetzung war für mich eigentlich lange klar, dass ich nach dieser ersten Runde aufgeben werde. Doch der eine Gedanke war fest in meinem Kopf verankert. Wenn ich jetzt aufgebe, fällt es mir bei jedem weiteren Rennen leichter abzubrechen und die Schmerzgrenze sinkt. Das motivierte mich und ich versuchte mich mit jeder weiteren Runde ins Rennen zurück zu kämpfen. Nach 6 Runden bzw. 70km bin ich im Ziel angekommen.

Ich konnte schlussendlich noch ein paar Fahrerinnen und Fahrer aus meinem Feld hinter mir lassen. Das ist es aber nicht, was ich aus diesem Rennen mitnehme. Es sind die Fehler und Erfahrungen, die mitnehme.

Alessia Sträuli

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