Rothaus Bike Giro bis 23.08.2020

Marcel Rieser ist seit gestern Donnerstag, 20. August 2020 rennmässig im Einsatz am Rothaus Bike Giro Etappenrennen im Schwarzwald.

Ihr könnt ihn hier LIVE verfolgen

 

1. Etappe, 20.08.2020, 21,8 km / 560 hm

Mit dem sensationellen zweiten Rang ist Marcel der Auftak zum 4 Tages-Etappenrennen einmal mehr vollends geglückt. Heja weiter so.

 

2. Etappe, 21.08.2020, 65,8 km / 2050 hm

Abermals sonniges und sehr warmes Kaiserwetter waren der Grundstein für eine tollen zweiten Renntag im Hochschwarzwald. Mit 65,8 Kilometern und 2.050 Höhenmetern stand nach dem
kurzen Auftakt des Vortages die erste echte Marathonetappe als Prüfstein an. Zwei Schleifen rund um Todtnau-Notschrei mit zwei schweren Anstiegen, die dementsprechend zweimal zu bezwingen waren, forderten viel von den den Teilnehmenden und auch von Marcel. Morgen ist ein neuer Tag und das Wetter soll etwas kühler werden.

3. Etappe, 22.08.2020, 74,9 km / 1920 hm

Eine deutliche Abkühlung bei den äußeren Temperaturen sowie ein bunter Sonne-Regen-Mix sorgten für Mountainbiking pur auf der 74,9 Kilometern langen dritten Etappe rund um die
Rothaus Brauerei in Grafenhausen. Marcel hat sich ebenfalls etwas erholt und konnte den Rückstand in Grenzen halten, wir wünschen ihm für morgen nochmals viel Power und tolle Beine. Heja Marcel.

 

4. Etappe, 23.08.2020, 66,1 km / 1390 hm

Zwei kleine Defekte behinderten Marcel auf der letzten Etappe. Es waren perfekte Bedingungen rund um die Rothaus-Brauerei in Grafenhausen. Ein angenehmer und trockener Sonne-Wolken-Mix mit idealen Temperaturen um die 20 Grad machte die finalen 66.1 Kilometer und knapp 1400 Höhenmeter zu einem Genuss für die verbliebenen 403 Bikerinnen und Biker. Marcel beendete das Rennen auf dem siebten Rang, wir gratulieren herzlich und wünschen ihm gute Erholung.

Rangliste

Nationales Trainingsrennen Isikon

Diesen Sonntag habe ich mich auf den Weg ans nationale Trainingsrennen in Isikon ZH gemacht. Für mich war es seit Februar wieder das erste Mal und das für mich insgesamt 4. Lizenzrennen überhaupt, dass ich an der Startlinie stand.

Meine Vorbereitung war jedoch nicht ideal, sodass ich mich am Sonntag nicht 100% fit fühlte. Ich traue mich fast nicht diesen Fehler preiszugeben, weil man sich dessen hätte bewusst sein müssen. Auf jeden Fall habe ich die Sonne am Samstag massiv unterschätzt und so einen Sonnenstich eingefangen. Clever war das nicht, aber es war mir eine Lehre.

Der zweite Fehler schlich sich dann gleich vor dem ersten Anstieg ein. Ich war einen Moment nicht konzentriert und habe dann den falschen Abzweiger erwischt. Du fragst dich, wie das möglich ist? Geht mir genauso. Ich war unkonzentriert und noch nicht im Rennen angekommen. Das Feld war bereits ausser Sicht und ich an letzter Stelle. Mit dieser mentalen Voraussetzung war für mich eigentlich lange klar, dass ich nach dieser ersten Runde aufgeben werde. Doch der eine Gedanke war fest in meinem Kopf verankert. Wenn ich jetzt aufgebe, fällt es mir bei jedem weiteren Rennen leichter abzubrechen und die Schmerzgrenze sinkt. Das motivierte mich und ich versuchte mich mit jeder weiteren Runde ins Rennen zurück zu kämpfen. Nach 6 Runden bzw. 70km bin ich im Ziel angekommen.

Ich konnte schlussendlich noch ein paar Fahrerinnen und Fahrer aus meinem Feld hinter mir lassen. Das ist es aber nicht, was ich aus diesem Rennen mitnehme. Es sind die Fehler und Erfahrungen, die mitnehme.

Alessia Sträuli

Rangliste
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Rennsaison 2020 mit dem Engadin Bike-Giro eröffnet

Unsere drei Biker Marcel Rieser, Patrick Heinze und Marcel Gabathuler starteten bei strahlendem Sonnenschein beim Engadin Bike-Giro. Der Bundesrat gab grünes Licht für die fünfte Auflage des Engadin Bike-Giros. Die Vorfreude bei unseren Fahrern auf die drei Etappentage im Engadin war natürlich riesig und auch die Corona-Auflagen mit Masken vor dem Start und im Ziel setzen sie vorbildhaft um, wie die Bilder zeigen.

1. Etappe

Start: St. Moritz-Dorf / Ziel: St. Moritz-Signalbahn
36,1 Kilometer / 1.336 Höhenmeter

Marcel Rieser startete die Rennesaison 2020 gleich mit einem Podestplatz – BRAVO. Wir wünschen euch für die kommende heutige Etappe von Silvaplana über 71.2 km und 2’553 Höhenmeter hinauf auf 2’549 m und dann über die Corviglia in einer rasanten Abfahrt den Olympia- und den Foppettas-Trail zurück nach Silvaplana viel Energie und gute Beine. Die Wettervorhersage lässt ein kühles und vor allem feuchtes Rrennen erwarten. Hopp Jungs… Kette rechts.

 

Rangliste 1. Etappe

 

2. Etappe

Start & Ziel: Silvaplaner See (Mulets)
71,2 Kilometer / 2.545 Höhenmeter

Wetterumschung im Engadin: Kurz vor dem Start setzte heftiger Regen ein, der unseren drei Rennfahrern auf ihrem Weg von Silvaplana über die Corviglia weitgehend treu blieb. Nichts desto trotz, sie schlugen sich wacker und kamen alle gesund ins Ziel. Marcel konnte seinen zweiten Rang verteidigen. Geht da noch was?

Rangliste 2. Etappe

 

3. Etappe

Start & Ziel: Silvaplaner See (Mulets)
64,3 Kilometer / 2.318 Höhenmeter

Perfektes Wetter und stahlblauer Himmel am dritten und letzten Tag des Engadin Bike Giros. Marcel Rieser konnte in der Gesamtwertung seinen zweiten Rang verteidigen, Patrick Heinze finishte als 22. und Marcel Gabathuler als 42. bei den Herren Fun 3. Herzliche Gratulation euch dreien zu den tollen Ergebnissen in den VESTO Farben. Gute Erholung und einen wunderbaren Wochenstart.

Rangliste 3. Etappe

Gesamtwertung nach drei Etappen

2. Frühlingsrennen Hindelbank

Zu meinem Erstaunen konnte am Samstag, 14. März auch das zweite Frühlingsrennen in Hindelbank durchgeführt werden. Jedoch wurden einige Einschränkungen, was die Teilnahme betrifft, vorgenommen. Nur noch lizenzierten Fahrer und Fahrerinnen wurden zugelassen, was eine Teilnehmerzahl von 48 Fahrer/-innen bedeutete. Als ich dann am Abend zuvor noch einen Blick auf die Startliste geworfen habe, musste ich einmal kurz Schlucken.

Pünktlich um 14 Uhr stand ich, mit einem etwas gemischtem Gefühl, mit Nicola Spirig und Fahrerinnen des World Tour Teams Bigla-Katusha am Start. Auch die Männer der Elite bzw. Amateur und Master Kategorie starteten diesmal mit den Frauen zusammen. In einem Feld von 39 Fahrerinnen und Fahrer ging es dann auf die erste von fünf Runden zu. Das Tempo war schnell und ich habe mich versucht im vorderen Teil des Feldes zu platzieren, was mir anfangs gelungen ist. Mit dem Schnitt von gut über 40km/h musste ich mich jedoch nach der ersten Runde am Limit geschlagen geben. Ich war kurz davor das Rennen abzubrechen. Nach einem Hin und Her habe ich mich nochmals motiviert, mit dem Wissen, dass die kleine Gruppe der Junioren noch kommen wird und ich mich dort anschliessen kann. Nach drei Runden habe ich das Rennen, völlig ausgepowert, frühzeitig abgebrochen. Natürlich sind das mental keine idealen Voraussetzungen für die nächsten Rennen, weil die Hürde, ein weiteres Rennen abzubrechen, dann nur noch halb so hoch ist. Nichtsdestotrotz war es einmalig in einem solchen Feld starten zu können und bin froh, dass ich diese Erfahrung sammeln durfte.

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Saisonauftakt – 1. Frühlingsrennen Hindelbank

Noch immer etwas im Wintermodus, habe ich mich am Samstag, 7. März bereits dem ersten Formcheck gestellt. Das erste von den vier Frühlingsrennen in Hindelbank war dafür wie gemacht. Drei Runden à 16km waren zu bewältigen, wobei die Frauen bei der Hobby Kategorie der Männer starteten. Durch dieses Rennen habe ich gelernt, dass eine kleine Unaufmerksamkeit das Rennen um 180 Grad drehen kann. Konkret gesagt, bin ich dann knapp eine Runde zwischen zwei Gruppen, mit der Ungewissheit, ob ich den Anschluss auf die erste Gruppe noch schaffe oder nicht, alleine gegen den Wind gefahren. Am Schluss reichte es mir noch als erste Frau ins Ziel, wobei ich mein persönliches Ziel nicht erreichen konnte. Am kommenden Samstag bekomme ich am 2. Frühlingsrennen nochmals eine Chance, im Hauptfeld über die Ziellinie fahren zu können. – Alessia Sträuli

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Bildquelle: melih@bildik.ch

 

Teamweekend zum Saisonende

Das VESTO Sportteam genoss am vergangenen Wochenende das wunderschöne Wetter im Tessin und es wurden nochmals die schönsten Trails rund um Tenero abgeklappert. Das Resultat: Mundwinkel nach oben und Top motiviert für die bevorstehende, kalte Jahreszeit.

Bildimpressionen

Finisherberichte Zürich-Zermatt

Das grosse Saisonziel ist bereits Geschichte, die Saison abgeschlossen und somit bleibt sehr viel Zeit für zb. den letzten Rennbericht rechtzeitig zu schreiben übrig. Die vier Jungs haben von Zürich nach Zermatt viel erlebt und lassen uns an ihrem Highlight teilhaben.

Bericht von Marcel Gabathuler, Solist

Mitte September stand nun das grosse Rennen an. Beinahe 290 km und über 6’000 hm müssen am Rennen von Zürich nach Zermatt an der Chasing Cancellara bewältigt werden. Mitten in der Nacht, in meinem Fall um 02.02 Uhr, war mein Start ins Ungewisse. Noch nie habe ich eine solche Strecke absolviert und ich war mir alles andere als sicher, die Herausforderung zu meistern. Mein Ziel war nicht, die Strecke so schnell wie möglich, sondern überhaupt zu schaffen. Der Start ins Rennen nach nur gut drei Stunden Schlaf im Vesto-Bus gelang gut. Während den Nachtstunden versuchte ich, konzentriert und im Grundlagenbereich zu bleiben. Ein Sturz oder Defekt wäre alles andere als optimal gewesen. Die ersten beiden grösseren Übergange (Glaubenbielen und Brünig) brachte ich gut hinter mich und ich machte mich zuversichtlich auf den Weg zum Grimselpass. Ab Innertkirchen spürte ich dann doch die fehlenden ganz langen Trainings und es wurde mehr und mehr eine reine Kopfsache. Immer öfters musste ich einen Halt einlegen um die Batterien wieder ein wenig aufzuladen (mit Kaffee, Berliner, Käse, Bouillon…). Einen Aufsteller gab‘s auf dem Grimselpass, da sich just auf der Passhöhe der Nebel lichtete und uns das Wallis mit viel Sonne begrüsste. Von Ulrichen bis nach Visp sollte es gemäss Streckenprofil eigentlich abwärts gehen, doch dort angekommen, musste ich feststellen, dass dem nicht so ist…immer wieder kamen kurze Gegensteigungen, welche mich ziemlich forderten. Wie dem nicht genug gewesen wäre, kam noch Gegenwind dazu. Als ich endlich in Visp ankam, war ich schon ziemlich am Anschlag. Von da an gab es jedoch kein Zurück mehr und irgendwie schaffte ich es, die letzten Höhenmeter nach Zermatt hochzufahren. Nach 14 h und 50 min erreichte ich erschöpft aber glücklich das Ziel in Zermatt. Rückblickend war es für mich ein unvergessliches Erlebnis und ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals wieder sowas machen werde. Derzeit mache ich mir darüber sowieso keine Gedanken, da erst mal die Pflege gewisser Körperstellen im Vordergrund steht…

Bericht von Patrick Heinze, Solist

Zürich – Zermatt, diese Strecke faszinierte mich vom ersten Augenblick an. Die Länge und vor allem die Höhendifferenz ist Neuland für mich. Zu der Länge und Höhe kam aber erschwerend dazu, dass windschattenfahren ab KM 40 untersagt ist.

Am Mittwoch um 19.45 Uhr trafen sich alle 500 Teilnehmer (300 Solo, 200 Teamfahrer) zum Briefing in Zürich. Startnummern, Leuchtwesten und diverse Sticker für das Velo wurden montiert und alles fahrbereit erstellt. Ein Teller Pasta als letzte feste Mahlzeit musste für die nächsten 24h auch noch reichen. Im Anschluss daran gab es zwischen 21.30 und 0.30 Uhr noch eine Mütze voll Schlaf im VW-Bus. Um 1:53:51 Uhr war für mich der Startschuss. Immer vier Fahrer wurden zusammen in die Nacht entlassen. Durch Zürich wurden wir mit schlecht sichtbaren Wegweisern und Motorradfahrern über die Strassen geführt. Schnell gab es grössere Gruppen, die gemeinsam die Strassen entlang rasten. Prompt verpasste unsere Gruppe einen Abzweiger und musste nach einiger Zeit wieder umkehren. Schon bald folgte der erste Aufstieg auf die Buchenegg und anschliessend weiter  zum ersten Verpflegungsposten in Schongau. Dabei hatte ich bereits 5km mehr auf dem Tacho als auf dem Roadbook geplant war. Wer aber gedacht hatte, es gehe anschliessend gemütlich bis nach Sursee, der hatte sich getäuscht. Der Veranstalter nahm durch den Kanton Zürich, Aargau bis nach Luzern jede erdenkliche Erhebung mit. Nach 67 km in Sursee hatten wir bereits 1‘400 hm zusammen.

Nun ging es weiter durch das Entlebuch Richtung Sörenberg. Das Windschattenfahren wurde weiterhin rege genutzt. Die Marschalls auf ihren Töffs liessen uns dabei auch gewähren. In angenehmer Steigung näherten wir uns Sörenberg. Immer wieder wurde auf den langen Steigungen  der lange Tatzelwurm mit roten Rücklichtern vor uns sichtbar. Der Blick zurück zeigte aber auch, dass hinter uns noch viele weitere Fahrer folgten. In Sörenberg  dann der  zweite Checkpoint mit Verpflegung. Langsam wurde es dabei Tag. Allerdings verdichtete sich der Hochnebel im folgenden Aufstieg zum Glaubenbielen auf 1‘611hm. In einer dicken Suppe fahrend, folgten wir der schmalen Strasse bis zum Sarnensee, mit dem nächsten Aufstieg zum Brünig. Mit anbrechen des Tages, kontrollierten die Marschalls das Windschattenfahren auch vermehrt und unterbanden es immer wieder. Via Meiringen ging es weiter zum nächsten Checkpoint in Innerkirchen bei Km 160. Mein beruhigendes Gefühl – Kontrollschluss an diesem Ort 12.00 Uhr. Und bei mir auf der Uhr ist erst kurz vor 9.00 Uhr, also noch genügend Zeit.

Der längste Aufstieg des Tages folgte jetzt. In den nächsten 28km steigt die Strasse 1‘450hm bis zum Grimselpass. In Sachen Aussicht gab es dabei gar nichts zu geniessen, denn vor lauter Nebel bekamen wir nicht einmal die Stauseen unterhalb vom Grimsel zu Gesicht.

Unterdessen sitze ich bereits über 8 Stunden auf dem Velo. So einiges macht sich bemerkbar. Die Hände werden langsam taub, im Nacken zwickt es immer wieder und überhaupt verspannt sich der ganze Körper zusehends. Glücklicherweise lichtet sich der Nebel in den letzen Kehren vor der Passhöhe und ich freute mich auf eine tolle Abfahrt ins Obergoms. Auf der Passhöhe gab es nochmals einen Kurz-Stopp um Gilet und Handschuhe überzustreifen, und schon konnten die letzten 100km in Angriff genommen werden.

Beim nächsten Checkpoint in Ulrichen liess ich mir doch ein wenig mehr Zeit. Stopfte die warmen Kleider in den Rucksack und füllte den Magen mit einem weiteren Gel. (Leider war die Verpflegung alles andere als Abwechslungsreich). Wer nun glaubt, bis nach Visp ginge es nur noch runter der täuscht sich gewaltig! In jedem Dorf im Obergoms hat es immer auch einen Gegenanstieg, die nach 200 km immer wieder aufs Neue so richtig in die Beine gehen. Meine Idee, die Beine bis zum finalen Aufstieg von Visp nach Zermatt zu schonen wird dabei jäh zunichte gemacht zumal auch noch Gegenwind aufkommt. Durch den dichten Verkehr von Brig und Visp zwängten wir uns dann bis zum Schlussaufstieg, der die letzen 1‘000hm einläutet.

Mit dem nötigen Respekt fahre ich die ersten – respektive die letzten Höhenmeter an, um die Beine nicht zu überfordern. Da ich aber Fahrer um Fahrer überhohlen kann, und sich meine Beine eigentlich ganz gut anfühlen, konnte ich während des ganzen Aufstiegs ein hohes Tempo beibehalten. Dennoch- oder gerade deswegen, kündigten sich auf den letzten Kilometern von Täsch -Zermatt langsam aber sicher die ersten Krämpfe an und in dosiertem Tempo erreichte  ich am Ende in 12 Stunden und 45 Minuten das Ziel in Zermatt.

In der Endabrechnung reichte die Zeit für den Rang 65 in der Overallwertung . Im letzten Aufstieg (8.5km) Täsch – Zermatt fuhr ich sogar auf Position 33.

Die Euphorie vom gelungen Finish liessen alle Beschwerden am Körper vergessen.

Bis auf das Verfahren nach dem Start ein gelungenes Rennen!

Bericht von Urs und Törsch, im Duo

Nach einer Auto-Anreise mit Pannenhilfe von TCS sind wir (Törsch und Urs) am Mittwochabend mehr oder weniger entspannt, nach Zürich angereist. Die Nachtruhe nach dem Breefing war kurz, denn der Start für Törsch war um 1.25 Uhr. Während Törsch pedalte, suchten Bea und Urs einen Parkplatz. Leider waren die vom Veranstalter angegebenen Parkhäuser gar nicht in Betrieb, was uns in ein zeitliches Problem manövrierte. So wurde der geplante Wechsel wohl oder übel einfach hinausgezögert. Bea, unsere Fahrerin konnte nichts für dieses PP-Problem. Ab da lotste sie uns souverän bis nach Zermatt. An dieser Stelle: nochmals besten Dank!

 

Die Strecke forderte uns einiges ab. Die tolle Kulisse auf dem Grimsel entschädigte aber alle zähen Meter. Gemäss Streckenprofil sollte es vom Oberwallis bis nach Visp nur noch abwärts gehen. Wer aber Törsch fragt – und bestimmt noch einige andere Teilnehmer – wird eines besseren belehrt.

Nach 11 Stunden und 54 Minuten erreichten wir gemeinsam Zermatt. Zermatt – im tollen Sonnenschein was unsere gute Laune noch bestärkte.

Fazit: Dieser Anlass hat potenzial. Für Teams aber sehr zu empfehlen.

Nach einigen Tagen Erholung mit den Familien, freuen wir uns auf die nächste Herausforderung.

Törsch und Urs