Marcel am Waldhaus Bike Marathon

Am 03. Juli 2022 fand im Schwarzwald nach zwei Jahren Unterbruch der 17. Waldhaus Bike Marathon statt. Das Rennen bin ich noch nie gefahren, so dass ich gespannt auf die 42 km und 900 Hm war. Leider erwischte mich in der Woche vor dem Rennen eine Erkältung, so dass ich eingeschränkt an den Start ging. Aufgrund der Ergebnisszeiten der Vorjahre war mit einem schnellen Rennen zu rechnen, was dann auch zutraf. Ab dem Start ging es zügig los, technische Schwierigkeiten waren selten. Bis etwa 7 km vor dem Ziel konnte ich ein gutes Tempo fahren, doch auf den letzten Kilometern musste ich richtig leiden. Unglücklicherweise ging es die letzten Kilometer ständig leicht bergauf und ich verlor dadurch Zeit und einige Plätze. Mein Ziel, die Runde unter zwei Stunden zu fahren, erreichte ich trotz des Einbruchs mit einer Zeit von 1:54, was bei den Senioren 2 den 26. Platz ergab. Trotz der nicht sehr anspruchsvollen Strecke ist der Schwarzwald eine schöne Gegend und ich habe wahrscheinlich nicht das letzte Mal an dem Rennen teilgenommen (habe noch eine Rechnung offen…). – Marcel Gabathuler

 

Florin wird 4. am Zürich City Triathlon

4. Platz am Zürich City Triathlon für Florin über die Olympische Distanz.

„Gestern startete ich am ZürichCityTriathlon über die olympische Distanz. Nach einer eher weniger erfolgreichen Woche mit einer Erkältung, wusste ich nicht genau wo ich leistungsmässig stand.  Am Morgen vor dem Rennen fühlte ich mich jedoch ausserordentlich fit und war bereit für das Rennen.

Ein vierter Platz overall wurde es. Dies nervt mich zwar ein bisschen aber ich bin trotzdem sehr glücklich mit dem ganzen Renngeschehen. Einerseits konnte ich eine super Leistung abrufen und auf der anderen Seite platzierte ich mich vor Nicola Spirig, der Olympiasiegerin aus dem Jahr 2012 (der erfolgreichsten Triathletin der Geschichte).

Diese macht mich enorm glücklich, da ich sehe, dass das Training anschlägt und ich fähig bin, immer bessere Leistungen zu zeigen.

Zum Rennverlauf:

Nach einem sehr gelungenem Start, konnte ich knappe zwei Minuten rausschwimmen, was mich sehr zuversichtlich stimmte. Weiter büsste ich auf der extrem schnellen Velostrecke praktisch nichts ein. Ich wurde nur von einem Profi überholt. Drei von vier Runden fuhr ich ganz alleine an der Spitze und pushte die ganzen 40km. Mit einem Schnitt von 41.7km/h darf ich mich sehr glücklich schätzen. Das Laufen war dann jedoch extrem hart. Aber: what doesn’t kill you makes you stronger! Trotz der Hitze lief ich eine Zeit, welche für mich in Ordnung ist. Nicht top, aber sehr zufriedenstellend. Mit erhobenen Händen lief ich dann in Richtung Ziel. Ein kurzer Blickaustausch zur entgegenkommenden Nicola Spirig, ein kurzer Lacher und schon war ich angekommen. Glücklich rannte ich ins Ziel und fühlte mich einfach nur super gut.

Mein nächster Wettkampf findet nächste Woche am Linthathlon in Benken SG statt. Beim National-League Rennen versuche ich das erste Mal unter die Top 5 zu laufen. Ich freue mich darauf!“ – Florin Parfuss

 

Erster Saisonsieg in Singen für Marcel Rieser. Bravo!

Erster Saisonsieg in Singen für Marcel Rieser. Bravo!

 

„Am Sonntag gelang mir am Hegnau Bike-Marathon in Singen ein perfektes Rennen. Auf der technisch einfachen Strecke konnte ich vom Start weg vorne mitfahren. In der ersten Rennhälfte kämpfte ich noch mit Christoph Diener (dem späteren 2.). Wir versuchten einander in jedem kleinen Anstieg abzuhängen. In einem kurzen steilen Anstieg hat er sich verschalten und ich kam entscheidend weg. Nach 49 km und 1400hm überquerte ich mit einer Zeit von 2:18:47 die Ziellinie . Mein Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug 1:33.Overall belegte ich den 30 Rang von 145 klassierten. Mal wieder ein Rennen bei dem alles gepasst hat.“ – Marcel Rieser

Marcel Rieser an der Kreuzegg Classic Bütschwil

Kreuzegg Classic Bütschwil 14.06.22

Das Bergrennen Bütschwil- Kreuzegg ist eines meiner Lieblingsrennen. Meine Motivation war deshalb besonders gross. Nach dem Start konnte ich mich sofort an die Spitze meiner Kategorie setzen. Alwin Hiestand war aber nach 5km nur 8 Sekunden hinter mir.  In Krinau war er dann an meinem Hinterrad. Etwa bei Rennhälfte überholte er mich und ich konnte sein Hinterrad nicht halten und musste ihn ziehen lassen. Beim Aelpli (km 12) betrug mein Rückstand knapp 1 Minute. Nach 1:03:24 erreichte ich das Ziel als zweiter mit 2 Minuten Rückstand auf den Sieger und 3 Minuten Vorsprung auf den 3. Overall belegte ich den 15. Rang von 41 klassierten.

Ich bin mit dem Rennen und dem Resultat zufrieden.

Marcel Rieser

 

 

Wir drücken Florin die Daumen!

Florin am Ironman 70.3 Kraichgau

„Noch fünf Tage bis zu meinem nächsten Triathlon-Wettkampf.

Nach einer sehr anspruchsvollen Vorbereitung, bin ich nun bereit, morgen gegen Feierabend mit dem Wohnmobil in Richtung «Land der 1000 Hügel» zu fahren. Die letzten Wochen waren alles andere als locker. Aus schulischer Sicht sogar der richtige Horror. Alle Prüfungen standen an und viel Zeit wurde ins Lernen investiert. Nebenbei dann eben noch das Training. Nein, nicht nebenbei, sondern vorne weg.

Trainingswochen von über 20 Stunden wurden absolviert und alles wurde daran gesetzt, möglichst fit zu werden. Dies wurde auch umgesetzt! Schwimmeinheiten von über 7km, Radintervalle vom Rorschacherberg nach Grub, aber auch Laufintervalle, welche meine Beine übersäuerten. Nichtsdestotrotz konnte ich das ganze Training geniessen, da ich wöchentliche Fortschritte sah.

In dieser Woche steht alles der optimalen Vorbereitung an. Alles richten und erholen und dann geht es schon bald los. Am 29. Mai 2022 und 08:30 Uhr ist der Startschuss zu meiner nächsten Qualifikationschance für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften in St. Georges, Utah.

Verfolgen könnt ihr das Rennen über das Ironman Live Ticker App unter Age Group 18-24 Jahre.

Aus meiner Sicht war ich noch nie in einer solch guten Form und ich freue mich extrem auf das Rennen. Ich fühle mich fit und bereit für den Sonntag und werde das ganze Rennen von Anfang bis zum Schluss geniessen.“ – Florin Parfuss

 

«Achtung, fertig, Vollgas» – Rennen

Bike-Rennen Arbon

Am Karsamstag, 16. April 2022, stand mein erstes Rennen der Saison an. Es war ein sogenanntes «Achtung, fertig, Vollgas»-Rennen. Es waren sieben Runden à rund 3 km zu fahren mit einer Höhendifferenz von knapp 24 Meter pro Runde. Die Eckdaten verhiessen ein schnelles Rennen und so war es auch. Ständig wechselten sich Links-, Rechtskurven oder Wurzeln, Wellen, Sand, Wiese und Asphalt ab. Die Konzentration musste dauernd hoch gehalten werden. Nach einem guten Start wurde ich ziemlich schnell zurückgebunden, da es mir, wie ich einsehen musste, am notwendigen Stehvermögen mangelte. Mein Ziel war es nun, nicht überrundet zu werden. Zum Glück erreichte ich dieses Ziel und so konnte ich das Rennen in der Kategorie Fun Senioren 1 auf dem 14. Platz beenden.

 

38 Stunden, 24 Minuten und 23 Sekunden

Cape Epic 20.03. – 27.03.2022 Südafrika

Der Mythos Cape Epic, viele Bilder und Geschichten gibt es aus diversen Quellen. Ein 8-tägiges Bikerennen im März, im Hinterland von Kapstadt, eigentlich ein absolutes Muss für jeden Biker.

Als Ersatzfahrer ergänze ich Armand Posthumus im bereits bestehen Team-Oertli. Unser gemeinsames Projekt startet Ende Oktober. Viele Stunden und Kilometer spulten wir auf den winterlichen Strassen und Trails ab. Bei ganz schlechten Bedingungen in der Ostschweiz flohen wir in Richtung Süden und absolvierten einige Trainings im Tessin.

Eine Woche vor dem Rennbeginn reisten wir nach Stellenbosch und genossen in den folgenden Tagen die coolen Trails, das gute Essen und Land und Leute.

Gut vorbereitet und top motiviert, starteten wir am Sonntag, 20.03. zum Prolog in Lourensford, ein kurzes Rennen über 24km und 700hm. Auf den abwechslungsreichen Trails fuhren wir in der Kategorie Grand-Master auf den soliden 5. Rang und konnten so einen guten Startplatz für den kommenden Tag ergattern. Die kommenden 7 Stages führten uns über 2 weitere Etappenorte an den Zielort im Val de Vie. Die Etappen waren zwischen 68 und 123 km lang und wiesen zwischen 1650 und 2850 hm auf. Unseren besten Tag erlebten wir bereits auf Stage 1, nach 92 km und 2850hm konnten wie das Rennen nach einem starten Finish auf dem 3. Platz beenden. Bereits auf Stage 2 zogen wir aber mit 2 platten Reifen einen schwarzen Tag ein und es reichte nur noch für Rang 17.

In den folgenden Tagen zeigten wir wieder solide Leistungen und konnten nach 8 Tagen, 700km und 16000hm den 7. Platz in der Grand Master-Wertung nach Hause fahren.

Wir durften ein extrem intensives Erlebnis geniessen. Atemberaubende Landschaften, perfekte, coole Trails, Regen, Wind, Hitze, und Staub. Für die Fahrzeit von 38:24:23 hat sich der ganze Aufwand  sicher gelohnt!

Cooler Event, cooles Land, top  Team“Gschpändli“.

 

 

Team Oertli am Cape Epic

 

Das Cape Epic, ist ein jährlich stattfindendes Mountainbike-Etappenrennen am Westkap in Südafrika, das zum ersten Mal im Jahr 2004 ausgetragen wurde.

Das Rennen führt in der Regel über mehr als 100 km und dauert acht Tage. Professionelle Mountainbiker aus aller Welt treten in bis zu 650 Zweierteams an. Um sich für das Ziel zu qualifizieren, müssen die Teams während der gesamten Dauer des Rennens zusammenbleiben.
Mit am Start sind auch Armand Posthumus und Patrick Heinze aus unserem Sportteam. Wir freuen uns die beiden bei Ihrem Vorhaben unterstützen zu können. Verfolgen Sie die beiden über Ihren Blog.
Wir drücken die Daumen, wünschen viel Energie und einen kühlen Kopf. Toi toi toi!

Rennberichte 2021 von unserem Sportteam

Alb-Gold Trophy Münsingen

von Marcel Rieser

Die Alb-Gold Trophy Münsingen  war ein neues Rennen für mich. Die Eckdaten waren 88 km und 1590 hm mehrheitlich auf Kiesstrassen, Wiesen und Waldwegen ohne technisch schwierige Passagen. Bei idealem Wetter wurde das Rennen um 9.00 Uhr gestartet. Das Tempo war wie erwartet sehr hoch und ich hatte am Anfang mühe einigermassen mitzukommen. Mit der Zeit fand ich meinen Rhythmus und ich konnte auf den jeweils kurzen Anstiegen meine Position halten. Nach 3:32:58 erreichte ich das Ziel als 2. in der Kat. Senioren (Schnitt 24,6 km/h).  Der Rückstand auf den Sieger betrug knapp 2 Minuten. Es war ein schönes Rennen und ich bin natürlich zufrieden.

Iron Bike Race in Einsiedeln

von Marcel Rieser

Am letzten Sonntag stand ich wieder einmal am Iron Bike Race in Einsiedeln am Start. Die 77 km lange Strecke mit 2300 hm war mir (ausser dem Schlussteil) aus früheren Jahren bekannt. Da ich die letzten 3 Jahre nicht mehr am Start war, musste ich mit dem 2. Feld (10 Minuten nach dem ersten) um 8:35 Uhr starten. Auf den ersten flachen, schnellen 7 Km bis zum ersten Anstieg konnte ich immer in der Spitzengruppe mitfahren (Sturzrisiko ist so am kleinsten). Beim ersten Anstieg konnte ich mein Tempo fahren und dieses bis zum Schluss einigermassen durchziehen. Der für mich neue Schlussteil war sehr steil und ich musste das Bike ein Stück schieben (wie die meisten anderen Fahrer auch).

Ich erreichte das Ziel nach 4:26.55 im 31. Rang in der Kat Herren Fun 4 (ü 50). Es war ein schönes Rennen bei idealen Bedingungen und mit meiner Leistung bin ich einigermassen zufrieden.

 

Kreuzegg 2021 – erstes Rennen für Marcel

von Marcel Rieser

Wie jedes Jahr stand ich am letzten Samstag, 4. September in Bütschwil an der Kreuzegg Classic am Start. Dieses Jahr war das mein erstes Rennen. Ich wusste also nicht ob ich mit den Besten mithalten konnte. Nach dem Startschuss kam ich sehr gut weg und lag sofort an der Spitze (in meiner Kat.). Diese Position konnte ich bis am Schluss halten und gewann das Rennen mit gut zwei Minuten Vorsprung. Für die 14.4 km mit 860Hm brauchte ich knapp eine Stunde. Overall belegte ich den 18. Rang von 53 Startenden.

Ich würde sagen ein perfekter Einstieg in meine verkürzte Rennsaison.

 

Florin Parfuss wurde zum Nachwuchssportler gekührt

Am Montag, 6. September 2021 fand im Pfalzkeller in St.Gallen die Verleihung des 11. Sankt Galler Sport Preises statt. Der Ehrenpreis ging an den ehemaligen Fussballer, Trainer und Funktionär Roger Hegi. Zum Nachwuchssportler des Jahres 2021 wurde der Triathlet Florin Parfuss vom Tri-Club Bodensee gewählt. In der Kategorie Sportler siegte der Langstreckenläufer Dominic Lobalu vom LC Brühl.

In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Politik und Sport überreichte Stadtrat Mathias Gabathuler den „Ehren-Sport-Oscar“ an den St. Galler Roger Hegi. Dieser wurde für seine Leistungen als erfolgreicher Nationalliga-Fussballer (300 Nat.-A Spiele), Fussballtrainer (FC St. Gallen, FC Gossau, Grasshopper-Club Zürich, BSC Old Boys, FC Muri uam), CEO FC Basel 1893, Instruktor, Trainerausbilder und Fussballfunktionär (Mitglied im SFV-Verbandssportgericht) und Direktor der Sport-Toto-Gesellschaft (STG) Basel geehrt.

Im Nachwuchsbereich siegte der 19-jährige Triathlet und Junioren-Nationalmannschafts-Mitglied Florin Parfuss vom Tri-Club Bodensee. Dies vor den ebenfalls nominierten Nachwuchssportlern Malin Altherr und Leonidas Stergiou.

Die Auszeichnung mit dem Siegercheck über CHF 3’000.— an Florin Parfuss wurde von Christoph Meier vom Panathlon-Club St.Gallen übergeben, wie aus der Medienmitteilung zu entnehmen ist.

Florin das ganze VESTO-Team ist unglaublich stolz auf dich, mach weiter so, wir glauben an dich.