2. Frühlingsrennen Hindelbank

Zu meinem Erstaunen konnte am Samstag, 14. März auch das zweite Frühlingsrennen in Hindelbank durchgeführt werden. Jedoch wurden einige Einschränkungen, was die Teilnahme betrifft, vorgenommen. Nur noch lizenzierten Fahrer und Fahrerinnen wurden zugelassen, was eine Teilnehmerzahl von 48 Fahrer/-innen bedeutete. Als ich dann am Abend zuvor noch einen Blick auf die Startliste geworfen habe, musste ich einmal kurz Schlucken.

Pünktlich um 14 Uhr stand ich, mit einem etwas gemischtem Gefühl, mit Nicola Spirig und Fahrerinnen des World Tour Teams Bigla-Katusha am Start. Auch die Männer der Elite bzw. Amateur und Master Kategorie starteten diesmal mit den Frauen zusammen. In einem Feld von 39 Fahrerinnen und Fahrer ging es dann auf die erste von fünf Runden zu. Das Tempo war schnell und ich habe mich versucht im vorderen Teil des Feldes zu platzieren, was mir anfangs gelungen ist. Mit dem Schnitt von gut über 40km/h musste ich mich jedoch nach der ersten Runde am Limit geschlagen geben. Ich war kurz davor das Rennen abzubrechen. Nach einem Hin und Her habe ich mich nochmals motiviert, mit dem Wissen, dass die kleine Gruppe der Junioren noch kommen wird und ich mich dort anschliessen kann. Nach drei Runden habe ich das Rennen, völlig ausgepowert, frühzeitig abgebrochen. Natürlich sind das mental keine idealen Voraussetzungen für die nächsten Rennen, weil die Hürde, ein weiteres Rennen abzubrechen, dann nur noch halb so hoch ist. Nichtsdestotrotz war es einmalig in einem solchen Feld starten zu können und bin froh, dass ich diese Erfahrung sammeln durfte.

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Saisonauftakt – 1. Frühlingsrennen Hindelbank

Noch immer etwas im Wintermodus, habe ich mich am Samstag, 7. März bereits dem ersten Formcheck gestellt. Das erste von den vier Frühlingsrennen in Hindelbank war dafür wie gemacht. Drei Runden à 16km waren zu bewältigen, wobei die Frauen bei der Hobby Kategorie der Männer starteten. Durch dieses Rennen habe ich gelernt, dass eine kleine Unaufmerksamkeit das Rennen um 180 Grad drehen kann. Konkret gesagt, bin ich dann knapp eine Runde zwischen zwei Gruppen, mit der Ungewissheit, ob ich den Anschluss auf die erste Gruppe noch schaffe oder nicht, alleine gegen den Wind gefahren. Am Schluss reichte es mir noch als erste Frau ins Ziel, wobei ich mein persönliches Ziel nicht erreichen konnte. Am kommenden Samstag bekomme ich am 2. Frühlingsrennen nochmals eine Chance, im Hauptfeld über die Ziellinie fahren zu können. – Alessia Sträuli

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Bildquelle: melih@bildik.ch

 

Teamweekend zum Saisonende

Das VESTO Sportteam genoss am vergangenen Wochenende das wunderschöne Wetter im Tessin und es wurden nochmals die schönsten Trails rund um Tenero abgeklappert. Das Resultat: Mundwinkel nach oben und Top motiviert für die bevorstehende, kalte Jahreszeit.

Bildimpressionen

Finisherberichte Zürich-Zermatt

Das grosse Saisonziel ist bereits Geschichte, die Saison abgeschlossen und somit bleibt sehr viel Zeit für zb. den letzten Rennbericht rechtzeitig zu schreiben übrig. Die vier Jungs haben von Zürich nach Zermatt viel erlebt und lassen uns an ihrem Highlight teilhaben.

Bericht von Marcel Gabathuler, Solist

Mitte September stand nun das grosse Rennen an. Beinahe 290 km und über 6’000 hm müssen am Rennen von Zürich nach Zermatt an der Chasing Cancellara bewältigt werden. Mitten in der Nacht, in meinem Fall um 02.02 Uhr, war mein Start ins Ungewisse. Noch nie habe ich eine solche Strecke absolviert und ich war mir alles andere als sicher, die Herausforderung zu meistern. Mein Ziel war nicht, die Strecke so schnell wie möglich, sondern überhaupt zu schaffen. Der Start ins Rennen nach nur gut drei Stunden Schlaf im Vesto-Bus gelang gut. Während den Nachtstunden versuchte ich, konzentriert und im Grundlagenbereich zu bleiben. Ein Sturz oder Defekt wäre alles andere als optimal gewesen. Die ersten beiden grösseren Übergange (Glaubenbielen und Brünig) brachte ich gut hinter mich und ich machte mich zuversichtlich auf den Weg zum Grimselpass. Ab Innertkirchen spürte ich dann doch die fehlenden ganz langen Trainings und es wurde mehr und mehr eine reine Kopfsache. Immer öfters musste ich einen Halt einlegen um die Batterien wieder ein wenig aufzuladen (mit Kaffee, Berliner, Käse, Bouillon…). Einen Aufsteller gab‘s auf dem Grimselpass, da sich just auf der Passhöhe der Nebel lichtete und uns das Wallis mit viel Sonne begrüsste. Von Ulrichen bis nach Visp sollte es gemäss Streckenprofil eigentlich abwärts gehen, doch dort angekommen, musste ich feststellen, dass dem nicht so ist…immer wieder kamen kurze Gegensteigungen, welche mich ziemlich forderten. Wie dem nicht genug gewesen wäre, kam noch Gegenwind dazu. Als ich endlich in Visp ankam, war ich schon ziemlich am Anschlag. Von da an gab es jedoch kein Zurück mehr und irgendwie schaffte ich es, die letzten Höhenmeter nach Zermatt hochzufahren. Nach 14 h und 50 min erreichte ich erschöpft aber glücklich das Ziel in Zermatt. Rückblickend war es für mich ein unvergessliches Erlebnis und ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals wieder sowas machen werde. Derzeit mache ich mir darüber sowieso keine Gedanken, da erst mal die Pflege gewisser Körperstellen im Vordergrund steht…

Bericht von Patrick Heinze, Solist

Zürich – Zermatt, diese Strecke faszinierte mich vom ersten Augenblick an. Die Länge und vor allem die Höhendifferenz ist Neuland für mich. Zu der Länge und Höhe kam aber erschwerend dazu, dass windschattenfahren ab KM 40 untersagt ist.

Am Mittwoch um 19.45 Uhr trafen sich alle 500 Teilnehmer (300 Solo, 200 Teamfahrer) zum Briefing in Zürich. Startnummern, Leuchtwesten und diverse Sticker für das Velo wurden montiert und alles fahrbereit erstellt. Ein Teller Pasta als letzte feste Mahlzeit musste für die nächsten 24h auch noch reichen. Im Anschluss daran gab es zwischen 21.30 und 0.30 Uhr noch eine Mütze voll Schlaf im VW-Bus. Um 1:53:51 Uhr war für mich der Startschuss. Immer vier Fahrer wurden zusammen in die Nacht entlassen. Durch Zürich wurden wir mit schlecht sichtbaren Wegweisern und Motorradfahrern über die Strassen geführt. Schnell gab es grössere Gruppen, die gemeinsam die Strassen entlang rasten. Prompt verpasste unsere Gruppe einen Abzweiger und musste nach einiger Zeit wieder umkehren. Schon bald folgte der erste Aufstieg auf die Buchenegg und anschliessend weiter  zum ersten Verpflegungsposten in Schongau. Dabei hatte ich bereits 5km mehr auf dem Tacho als auf dem Roadbook geplant war. Wer aber gedacht hatte, es gehe anschliessend gemütlich bis nach Sursee, der hatte sich getäuscht. Der Veranstalter nahm durch den Kanton Zürich, Aargau bis nach Luzern jede erdenkliche Erhebung mit. Nach 67 km in Sursee hatten wir bereits 1‘400 hm zusammen.

Nun ging es weiter durch das Entlebuch Richtung Sörenberg. Das Windschattenfahren wurde weiterhin rege genutzt. Die Marschalls auf ihren Töffs liessen uns dabei auch gewähren. In angenehmer Steigung näherten wir uns Sörenberg. Immer wieder wurde auf den langen Steigungen  der lange Tatzelwurm mit roten Rücklichtern vor uns sichtbar. Der Blick zurück zeigte aber auch, dass hinter uns noch viele weitere Fahrer folgten. In Sörenberg  dann der  zweite Checkpoint mit Verpflegung. Langsam wurde es dabei Tag. Allerdings verdichtete sich der Hochnebel im folgenden Aufstieg zum Glaubenbielen auf 1‘611hm. In einer dicken Suppe fahrend, folgten wir der schmalen Strasse bis zum Sarnensee, mit dem nächsten Aufstieg zum Brünig. Mit anbrechen des Tages, kontrollierten die Marschalls das Windschattenfahren auch vermehrt und unterbanden es immer wieder. Via Meiringen ging es weiter zum nächsten Checkpoint in Innerkirchen bei Km 160. Mein beruhigendes Gefühl – Kontrollschluss an diesem Ort 12.00 Uhr. Und bei mir auf der Uhr ist erst kurz vor 9.00 Uhr, also noch genügend Zeit.

Der längste Aufstieg des Tages folgte jetzt. In den nächsten 28km steigt die Strasse 1‘450hm bis zum Grimselpass. In Sachen Aussicht gab es dabei gar nichts zu geniessen, denn vor lauter Nebel bekamen wir nicht einmal die Stauseen unterhalb vom Grimsel zu Gesicht.

Unterdessen sitze ich bereits über 8 Stunden auf dem Velo. So einiges macht sich bemerkbar. Die Hände werden langsam taub, im Nacken zwickt es immer wieder und überhaupt verspannt sich der ganze Körper zusehends. Glücklicherweise lichtet sich der Nebel in den letzen Kehren vor der Passhöhe und ich freute mich auf eine tolle Abfahrt ins Obergoms. Auf der Passhöhe gab es nochmals einen Kurz-Stopp um Gilet und Handschuhe überzustreifen, und schon konnten die letzten 100km in Angriff genommen werden.

Beim nächsten Checkpoint in Ulrichen liess ich mir doch ein wenig mehr Zeit. Stopfte die warmen Kleider in den Rucksack und füllte den Magen mit einem weiteren Gel. (Leider war die Verpflegung alles andere als Abwechslungsreich). Wer nun glaubt, bis nach Visp ginge es nur noch runter der täuscht sich gewaltig! In jedem Dorf im Obergoms hat es immer auch einen Gegenanstieg, die nach 200 km immer wieder aufs Neue so richtig in die Beine gehen. Meine Idee, die Beine bis zum finalen Aufstieg von Visp nach Zermatt zu schonen wird dabei jäh zunichte gemacht zumal auch noch Gegenwind aufkommt. Durch den dichten Verkehr von Brig und Visp zwängten wir uns dann bis zum Schlussaufstieg, der die letzen 1‘000hm einläutet.

Mit dem nötigen Respekt fahre ich die ersten – respektive die letzten Höhenmeter an, um die Beine nicht zu überfordern. Da ich aber Fahrer um Fahrer überhohlen kann, und sich meine Beine eigentlich ganz gut anfühlen, konnte ich während des ganzen Aufstiegs ein hohes Tempo beibehalten. Dennoch- oder gerade deswegen, kündigten sich auf den letzten Kilometern von Täsch -Zermatt langsam aber sicher die ersten Krämpfe an und in dosiertem Tempo erreichte  ich am Ende in 12 Stunden und 45 Minuten das Ziel in Zermatt.

In der Endabrechnung reichte die Zeit für den Rang 65 in der Overallwertung . Im letzten Aufstieg (8.5km) Täsch – Zermatt fuhr ich sogar auf Position 33.

Die Euphorie vom gelungen Finish liessen alle Beschwerden am Körper vergessen.

Bis auf das Verfahren nach dem Start ein gelungenes Rennen!

Bericht von Urs und Törsch, im Duo

Nach einer Auto-Anreise mit Pannenhilfe von TCS sind wir (Törsch und Urs) am Mittwochabend mehr oder weniger entspannt, nach Zürich angereist. Die Nachtruhe nach dem Breefing war kurz, denn der Start für Törsch war um 1.25 Uhr. Während Törsch pedalte, suchten Bea und Urs einen Parkplatz. Leider waren die vom Veranstalter angegebenen Parkhäuser gar nicht in Betrieb, was uns in ein zeitliches Problem manövrierte. So wurde der geplante Wechsel wohl oder übel einfach hinausgezögert. Bea, unsere Fahrerin konnte nichts für dieses PP-Problem. Ab da lotste sie uns souverän bis nach Zermatt. An dieser Stelle: nochmals besten Dank!

 

Die Strecke forderte uns einiges ab. Die tolle Kulisse auf dem Grimsel entschädigte aber alle zähen Meter. Gemäss Streckenprofil sollte es vom Oberwallis bis nach Visp nur noch abwärts gehen. Wer aber Törsch fragt – und bestimmt noch einige andere Teilnehmer – wird eines besseren belehrt.

Nach 11 Stunden und 54 Minuten erreichten wir gemeinsam Zermatt. Zermatt – im tollen Sonnenschein was unsere gute Laune noch bestärkte.

Fazit: Dieser Anlass hat potenzial. Für Teams aber sehr zu empfehlen.

Nach einigen Tagen Erholung mit den Familien, freuen wir uns auf die nächste Herausforderung.

Törsch und Urs

 

Zürich-Zermatt: Fragen an Urs Keller

Zürich – Zermatt – 19. September 2019

 

Was meint deine Frau dazu?

Sie unterstützt mich grandios und kommt im Gegenzug leider ein wenig zu kurz… Ich danke ihr aber das sie mir den Rücken frei hält und die Familie managt. Einen dicken Kuss dafür.

 

Wie bist du am Trainieren?

Hauptsächlich auf dem Rennvelo… aber auch Rumpf und Rückenübungen gehören dazu. Ebenso bin ich mit dem Süssen am fasten.

 

Wie bringst du Training, Familie und Arbeit unter einen Hut?

Eine der ganz grossen Herausforderungen in unserer hektischen Welt. Allen gerecht zu werden gelingt mir leider nicht immer. Ich freue mich umso mehr nach dem Anlass schon bald Herbstferien zu haben wo nur die Familie Thema ist.

 

Was ist dein Ziel?

Gesund und munter mit Norbert (Törsch) in Zermatt anzukommen.

 

Was ist deine Motivation?

Eine sportlichen Herausforderung verbunden mit einem Team.

 

Zürich-Zermatt: Alles dreht sich um den grossen Event

Zürich – Zermatt – 19. September 2019

Fragen an Marcel Gabathuler. Er ist Solist an der “Z-Z”. “Normalerweise” bestreitet er Bikerennen…

Wie bringst du Training, Familie & Arbeit unter einen Hut?
Naja, eigentlich nicht… ich stelle mir auch jeden Tag die Frage, ob das wirklich eine gute Idee ist, am Event teilzunehmen. Soll ich mal meine Frau fragen?? Die Antwort kenne ich… 🙂 Der Tag hat nur 24 Stunden, trotzdem irgendwie alles unter einen Hut zu bringen, ist nicht einfach. Etwas Training vor und nach der Arbeit, etwas am Wochenende, das muss reichen. Ich denke, viel mehr liegt im Moment nicht drin (glaube, habe das Verständnis meiner Liebsten manchmal etwas strapaziert… dafür „Danke“!). Nun freue ich mich aber und bin ich gespannt, was mich erwartet!

 

Elias am Powerman in Zofingen

Am 8.9.2019 fand in Zofingen AG zum 31sten mal die Powerman Duathlon Langdistanz WM statt. Wie die letzten beiden Jahre stand ich auch dieses Jahr wieder am Start über die Strecke von 10km Laufen, 150km Radfahren und erneute 30km Laufen. In diesem Jahr war meine Vorbereitung leider aber alles andere als ideal. Im Frühling warf mich eine Achillessehnenentzündung nach einem super Winter etwas aus der Bahn und sicher 3 Monate konnte ich keine richtigen Laufeinheiten absolvieren.

Als ich also an der Startlinie stand war ich mir nicht sicher, was im tatsächlichen Rennen herauskommt und ob ich es überhaupt absolvieren könne. Nichts desto trotz war ich super motiviert, erneut im Nationaldress in der Age-Group 20-24 zu kämpfen. Die ersten 10 km sind immer ein wenig ein Glücksspiel und es gilt die Konkurrenz nicht aus dem Blick zu verlieren aber auch nicht zu sehr zu ermüden. Dies gelang mir einigermassen gut und ich konnte nach 37 Minuten auf das Zeitfahrvelo wechseln.

Auf dem, in diesem Jahr, noch schneller ausgestatteten, Velo gab es keine Ausreden mehr und dementsprechend konnte ich die ersten beiden Runden à 50km deutlich schneller als im letzten Jahr fahren. Auf der dritten Runde wollte ich darum noch einmal zulegen, doch mit zunehmender Müdigkeit und immer stärker werdendem Regen froren die Beine und Hände zu. Ich war nur noch darauf fokussiert, die Runde ohne Unfall zu Ende zu fahren. Mit völlig gefrorenen Händen und Beinen konnte ich nach 4:34 Stunden Radfahren auf die letzte Laufstrecke wechseln, die Finger waren so kalt, dass ich einen Helfer bitten musste mir den Helm zu öffnen. Dennoch starte ich schnell und bald wurde mir auch wieder warm.

Ich merkte, dass allerdings nicht mehr viel vom Tempo drin lag und gab mich mit dem aktuellen Platz drei zufrieden. Nach strengen 3 Runden à 10km mit rund 150hm kam ich also abgekämpft aber glücklich ins Ziel.

Abschliessend lässt sich nur sagen, dass ich höchst motiviert bin diese Zeit von 7:38 Stundensowie den 3. Alterskategorieplatz(von 4) und den 43. Overallplatz (von 118) im nächsten Jahr zu schlagen.

Zürich-Zermatt: Fragen an Patrick Heinze

Zürich – Zermatt – 19. September 2019

Fragen an Patrick Heinze. Er ist Solist an der “Z-Z”. “Normalerweise” bestreitet er Bikerennen…

Was ist Dein Ziel?

Durchkommen!!!!
Als Fahrzeit habe ich mir 13 Stunden zum Ziel gesetzt. Zusätzlich sollte ich mindestens 1 Stunde für die Pause rechnen.

 

Wie trainierst Du?

Da ich wie jedes Jahr den Ostschweizer Bikecup bestreite, fallen diverse schnelle Trainings für die Cross Country-Rennen an. Für die langen Einheiten habe ich einige Schweizer Pässe vorgenommen. Natürlich erreiche ich die Distanz von 290km und 7000hm im Training nie!

 

Wie bringst Du Training, Familie und Arbeit unter einen Hut?

Das ist im Moment sicher der schwierigste Punkt, da es im Job als Projektleiter in einem Ofenbaubetrieb überall „brennt“, bleibt mir leider wenig Zeit, ein gutes Training zu absolvieren. Ebenso ist die Erholungszeit stark begrenzt. Daher bewege ich mich auf einem schmalen Grat…

In der Familie kann ich mir, da unsere 2 Mädels das 20. Lebensjahr überschritten haben, mehr Zeit herausnehmen. Trotzdem benötigt es viel Verständnis von den Dreien! Danke Mädels!

 

Was meint Deine Frau dazu?

Im ersten Moment nur Kopfschütteln!! Sie unterstützt mich aber trotzdem. Sicher hat sie das eine oder andere Mal ein Auge zugedrückt, wenn sie den sonntäglichen Spaziergang mit dem Hund alleine unternehmen muss. Wichtig ist ihr aber, dass wir im Anschluss an das Rennen noch ein zwei Tage in Zermatt geniessen können.

Gedanken über mich wird sie sich während des Rennens kaum machen können, denn sie betreut Urs und Törsch im 2er Team.