Das erste Rennen von Stevens Bike Cup. Wie immer in Arbon. Am Ostersamstag.

 

Bericht von Päz:

Die Strecke in Arbon ist sehr flach aber gespickt mit vielen Richtungswechseln und einigen engen Waldpassagen. Daher heisst es vom Start weg Gas zu geben um möglichst weit vorne mitzufahren.
Leider wollte das Wetter nicht so recht mitspielen und der Boden war schon von den Vortagen so durchnässt, dass ein Schlammrennen unausweichlich wurde. Beim Start um 14.00 Uhr hatte der Wettergott die Regenschläusen bereits geschlossen, aber mit 6-7° war es doch  noch sehr kalt.
Nach den ersten Singletrails hängte ich mich an ein schnelles Hinterrad mit dem festen Willen, diesem so lange wie möglich zu folgen. Leider erwischte ich eine kleine Brücke nicht richtig und lag nach 1.2km bereits platt am Boden. Nachdem Fahrer und Bike wieder gerichtet waren, setze ich das Rennen leicht angekratzt fort. Aber bereits in der 2. Runde verrichtete der Antrieb des Bikes den Dienst nur noch bedingt. Das hatte zur Folge, dass jeweils nach einer halben Runde der Dreck aus dem Antrieb entfernt werden musste, damit ich auf den Kiespassagen wieder richtig treten konnte.
Da jedes beendete Rennen in der Regel auch Punkte gibt, fuhr ich trotzdem weiter. Und ich konnte sogar den einen oder anderen Fahrer, welche ähnliche Probleme hatten wieder einholen.

Im Ziel überraschte mich der Speaker mit dem 3. Platz!

Dank der guten Moral und der Unterstützung am Streckenrand war es doch noch ein versöhnlicher Saisonstart. Bis der rechte Oberschenkel jedoch wieder ganz verheilt ist, wird es noch einige Tage brauchen.

 

Bericht von Marcel:

Für mich war es der erste Wettkampf in diesem Jahr. Die Streckenverhältnisse waren wie erwartet nass und schlammig. Das Rennen wurde  desshalb auch um eine Runde gekürzt und wir mussten „nur“ noch 6 Runden absolvieren. Am Start kam ich recht gut weg, hatte dann aber bereits im ersten rutschigen Trail Mühe das Tempo zu halten . Durch das Wegrutschen verlor ich bereits Zeit. Auf den Kieswegen im Waldstück  und im kleinen Aufstieg konnte ich den Rückstand wieder gutmachen und lag zwischendurch auf dem 2. Rang. So ging es die nächsten Runden weiter. In der 4. Runde sprang mir die Kette vom vorderen Kettenblatt und da alles voll Dreck war, konnte ich sie nicht mehr einsetzen. Ich versuchte zuerst die Kette mit dem Getränk aus dem Bidon etwas zu reinigen. Das reichte aber nicht.  Also kletterte ich zum Bach runter und reinigte dort die Kette und das Kettenblatt. Markus hatte im gleichen Moment das gleiche Problem. 2 Vesto Fahrer am Bike waschen während dem Rennen!! Ich verlor dadurch natürlich viel Zeit und fiel auf den 4. Rang zurück. Das Rennen beendete ich mit einer Runde Rückstand auf dem 4. Rang.

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