25.06.2017 / Käthy Eisenhut

BergiBike

Am Sonntag, 25. Juni war der Auftakt der Garmin Bike Classics beim BergiBike. Die Strecke führte von Fribourg nach Bulle, mit 79km und etwa 2440hm. Das Wetter war toll, angenehm warm, optimal für eine Ausfahrt mit dem Bike. Der Start bei der Eishalle in Fribourg verlief neutralisiert durch die Altstadt von Fribourg, wo dann Ausgangs Stadt auf einem steilen Pflasterstein-Anstieg die Freigabe erteilt wurde. Gleich ging die Post ab und ich wurde sogleich ziemlich nach hinten durchgereicht. Die erste Rennstunde hatte ich ziemlich zu beissen der La Berra kam und kam nicht. Der Aufstieg fühlte sich ellenlang an und am Schluss durften wir auch noch das Bike zum Gipfelkreuz hochschieben um dann wieder runterzufahren.

 

Die Abfahrt runter nach La Roche hatte es aber ziemlich in sich, extrem ruppig und teils mit spitzen Steinen versehen. Ich war froh um mein Fully und um meine SnakeSkin Reifen und das ich ohne Panne unten ankam. Nun war auch mein Rennfieber erwacht und es fühlte sich richtig gut an, ich war auf der Überholspur und konnte einige Fahrerinnen ein- und überholen. Das spornte mich an und als ich auf das Terrain der kurzen Strecke kam, kannte ich die Strecke auch, so wusste ich wie die Aufstiege und Abfahrten in etwa sind.

 

Ich fühlte mich immer besser und kam gut voran, die Motivation unter 5 Stunden zu bleiben trieb mich voran. Auf der letzten Wiesenabfahrt runter zum Ziel legte ich aber eine kurze, mentale Gedenkminute ein und dosierte die Geschwindigkeit, so dass ich meine Sturzpassage von 2015 diesmal heil überstand. Es machte mich Zufrieden, als ich die vielen Streckenposten die uns Fahrer mit Flaggen auf die Wellen aufmerksam machten und ich die gute Streckenabsicherung sah. Schön, dass vielleicht mein Unfall etwas Positives bewirkt hat.

 

Mit letztem Einsatz kämpfte ich mich im Gegenwind zum Ziel im Espace de Gruyère, welches ich nach 5 Std. 1 Minute und 17 Sekunden erreichte. Die Rückkehr ans Rennen mit dem Bronzeplatz in der lizenzfreien Kategorie konnte ich mit einem versöhnlichen Abschluss feiern. Nun steht eine Rennpause auf dem Plan und für mich beginnt der Aufbau fürs Swiss Epic im Herbst.

 

Rangliste