Cup-Saisonfinale in Alstätten

Bericht von Päz:

Am Samstag 16.9. fand in Altstätten das Saisonfinale vom Ostschweizer Bike-Cup statt. Aus Platz und Bewilligungsgründen hat der Veranstalter den Startort nach Hinterforst verlegt. Die Strecke verlief aber in etwa demselben Ort, wie die letzten Jahre. Nur eben die „ultra-steile Rampe“ entlang den Rebbergen war neu und noch steiler als die bisherigen Rampen. Wie immer galt es vier Runden à ca. 4km zu absolvieren.
Für das Saisonfinale, war das Teilnehmerfeld in unserer Kategorie auch glänzend besetzt und ein Spitzenrang nur durch eine Topleistung zu erzielen. Allerdings zeigte sich schon kurz nach dem Start, dass das Unterfangen „Spitzenplatz“ schwierig werden wird. Die ersten 6 Fahrer zogen doch schon kurz vor der ersten Ultra-Rampen-Durchfahrt weg. Zu zweit fuhren wir bis anfang vierter Runde einen schönen Vorsprung auf unsere Verfolger heraus, aber leider ging nach vorne gar nichts. Allerdings konnte mein Mitstreiter vor der letzten Rebbergdurchfahrt noch einmal so richtig puschen und riss ein Loch zwischen uns auf, das ich leider bis zum Ziel nicht mehr schliessen konnte. Somit musste ich mich mit dem 8. Platz begnügen.
Allerdings reichte mir der 8. Platz für den 3. Gesamtrang im Ostschweizer Bike-Cup.

 

Bericht von Marcel:

Am Samstag startete ich am Abschlussrennen vom Stevens-Bike Cup in Altstätten. Das Rennen fand auf einer neuen Strecke im gleichen Rebberg wie die letzten Jahre statt. Kurz nach dem Start war auch wieder eine sehr steile Rampe zu absolvieren. Da ich in den  letzten Wochen nur sehr wenig trainiert hatte, erwartete ich kein Spitzenresultat. Nach dem Start aus der vordersten Reihe verlor ich schon vor dem ersten steilen Aufstieg einige Ränge. So ging es den Rest des Rennens weiter und ich erreichte das Ziel als elfter von 14 .

In der Gesamtwertung  vom Bike Cup blieb ich auf dem 2. Rang .

Nationalparkmarathon, 26.08.2017

Bericht von Päz:

Nationalpark-Marathon 137 km, 4025hm, 26.8.2017
Als Saisonziel von der Saison 2017 galt es, den Nationalpark-Marathon in Scuol in der langen Version zu fahren. Zu Beginn meiner Bike-Leidenschaft habe ich den Marathon bereits zwei Mal in der 104 km Version absolviert, aber bis jetzt nie den Mut gehabt, die Langdistanz in Angriff zu nehmen.
So stand ich am 26.08 um 7.15 Uhr, bei herrlichen Wetterbedingungen, in einem riesigen Feld von Biker am Start zu den 137 km. Den ersten Aufstieg zum Costains ging ich ziemlich ruhig an, bekanntlich wird dieses Rennen ja nicht am ersten Berg gewonnen. Von Fuldera ins Val Mora ging es doch schon schneller zur Sache und ich konnte dabei den einen oder anderen bekannten Fahrer bereits hinter mir lassen.
Der Aufstieg von Livignio zum Chaschauna war auch für mich mit einem längeren Fussmarsch verbunden, aber trotzdem gelang ich ganz locker den Berg hoch. Auf der folgenden Abfahrt konnte ich wieder einige Plätze gutmachen. Ab S-chanf fand ich eine tolle Lokomotive die in der Fläche ein flottes Tempo vorlegte.
Vor Guarda war der Dampf dann doch draussen und die ersten Krämpfe schränkten den restlichen Druck aufs Pedal noch zusätzlich ein. Richtig in Schwung kam ich erst wieder nach Ftan auf der letzten Abfahrt nach Scuol.
Mit einer Zeit von 7:02:54 und Platz 11 in meiner Kategorie bin sehr zufrieden, da ich mir eine Zeit zwischen 7:30 und 7:45 vorgenommen habe.

Trail Trophy in Flims-Laax

mit Licht

Bericht von Päz:

Damit sämtliche Facetten vom Bikesport probiert sind, gehört natürlich auch ein Enduro-Rennen zum Pflichtprogramm eines Biker’s. Daher war die Trail Trophy genau der richtige Event für Roman Jäger (von Radsport-Team Frei) und mich.

Damit wir auf der sicheren Seite waren, entschieden wir uns im Vorfeld, die Ausrüstung mit Protektoren und Fullface-Helm sowie Protektoren-Rucksack zu optimieren.

Der Event startete am Freitagnachmittag. Dabei galt es 3 Stages mit einer Fahrzeit von 1.5-2.5 min. in der Region Cauma-und Crestasee zu fahren. Die Trails waren Waldtrails, die wir auch aus unserer Region gut kennen. Die Überführungsetappen konnten in gemächlichem Tempo absolviert werden.

Ab 21.30 startete dann der Night-Ride. Mit Scheinwerfern bewaffnet fuhren wir die 200hm den Berg hoch, wo die letzte Stage des Tages auf uns wartete.

Am Samstag fuhren wir mit der Bahn direkt Richtung Einstieg vom bekannten Runca-Trail. In 2 Stages aufgeteilt rasten wir den mit Anliegern und Sprüngen gebauten Trail Richtung Tal. Von da an wurde es so richtig anstrengend. Trotz Hilfe einer Seilbahn und einem Teller Spaghetti auf dem Grauberg mussten ca. 700hm bis zum Vorabgletscher erklommen werden. Von da an ging es so richtig zur Sache. Stage 7 startete unmittelbar unter dem Gletscher. Der Untergrund wechselte dabei auf Fels und Schotter. Auf einem sensationellen Trail mit einer Fahrzeit von fast 5 Minuten ein Feuerwerk an technischen Klippen und Speedelementen. Bis ins Tal folgten nochmals zwei Stages.

Der Sonntag war wettertechnisch nicht mehr perfekt, die erste Stage musste wegen schlechter Sicht (Rettungsheli konnte nicht fliegen)ersetzt werden. Die letzten 2 Stages folgten dann auf dem Never End Trail der am Crap Sogn Gion startet. Mit fast 6 Minuten Fahrzeit und gefühlten 1000 Kurven doch wieder eine anstrengende, schweisstreibende Angelegenheit.

Mit einer Gesamtfahrzeit von 39:38 belegte ich in der Kategorie Super Master den 8. Platz, in der Overallwertung reichte es gerade noch in die vordere Ranglistenhälfte.

Wirklich ein super Event! Perfekt organisiert, sensationelle Trails und lockere Typen im Teilnehmerfeld.

 

Hier zu der Rangliste

VESTO-Women am Eiger Bike in Grindelwald

13. August 2017 / Nadja Fässler, Rebecca Inauen, Romina Bollinger, Käthy Eisenhut

Bericht von Nadja
Letzten Sonntag fand in Grindelwald das 20. Eigerbikerennen statt. Der mittlere Marathon war 55km und 2500 Höhenmeter lang. Ich zögerte lange mit dem Anmelden doch kurz vor Anmeldeschluss hab ich mich doch getraut. Zum Glück! Es war zwar ein sehr hartes Rennen doch mit dieser Kulisse, der schön verschneiten Berge, war es nur noch halb so schlimm. :-) Am Start war ich, wie jedesmal, extrem nervös und konnte es kaum erwarten bis der Startschuss fiel. Zum Aufwärmen ging es zuerst etwa 1000 Höhenmeter zur Grossen Scheidegg hoch. Danach zum First, wo die erste Abfahrt kam. Von der Bussalp folgte die zweite Abfahrt, dabei hiess es viel Kraft sammeln für den nächsten Abschnitt. Das bekannte Bort mit einem langen steilen Anstieg an der prallen Sonne stand an. Nach weiteren 15km und einem knackigen Schlussanstieg kam endlich die Ziellinie. Zufrieden klassierte ich mich auf dem 13. Overall-Schlussrang ein.

 

Bericht von Käthy
Für mich war an diesem Rennsonntag alles einbisschen anders als bei meinen Teamkolleginnen. Früher aufstehen, früher starten, länger fahren und somit auch leiden?! und das alles auf der grossen Runde der Eiger Bike Challenge, 88km und 3900hm sollen es werden. Früh am Morgen und 7 Uhr ging es los und es war noch ziemlich frisch, ja sogar eher affenkalt fanden meine Füsse. Das Einfahren hoch zur grossen Scheidegg und dann zum First gab aber schnell warm. Auch die Abfahrt hinunter zum Bort und die Passagen hinüber zur Bussalp gingen ganz gut. Das Panorama mit den verschneiten Berggipfeln war einfach Hammer, doch geniessen konnte ich es jeweils nicht lange. Den Abschnitt hinauf zum Feld fand ich streng und die Abfahrt auf den rutschigen „Kuhwägli“ ziemlich anspruchsvoll. Der steile Streckenteil hinauf zum Bort war wieder, wie alles Jahre, extrem kräfteraubend, ich konnte diesmal alles fahren und hatte keine Krämpfe und das war dann doch der Aufsteller des Tages :-). Zurück in Grindelwald Grund ging es dann anstatt wie die mittlere Runde rechts ins Ziel, links hinauf Richtung kleine Scheidegg. Nochmals 1000hm kraxeln, anfangs recht angenehm dann immer steiler und auch die Energiereserven waren langsam aufgebraucht und der Rücken zwickte. Die Abfahrt vom Peak hinunter nach Grindelwald war dann ohne Spassfaktor, Teer- und Kiesstrassen, dabei hätte es sicher den einen oder anderen interessanten Trail gegeben. Wie dem auch sei, ich war dann froh, als ich nach 7 Std. und 19 Minuten Fahrzeit im Ziel war.

Rennbericht Eiger Bike Challenge vom Sonntag 13. August 2017

 

Bericht von Romina

Pünktlich um 7.45 fiel für mich der Startschuss zum diesjährigen EBC Rennen. Die Vorfreude war noch nicht ganz bei mir aufgekommen da mir die Rennaufgabe im Jahre 2013 noch ordentlich im Magen lag. Daher hatte ich noch meine persönliche Rechnung offen und trampte nun mit dem Druck, unbedingt zu finishen,  Richtung Grosse Scheidegg. Nun ja, mein Magen war mir dann ziemlich schnell egal da meine ganze Konzentration denn 1000 Hm vor mir galt. Nach einer gefühlten Ewigkeit und einem Gefühl von ganzem Feld überholt worden zu sein ging es weiter zur First Station. Dieses Teilstück konnte ich super meistern, endlich auch ein wenig Tempo machen und Zeit gut machen. Die technische Passage von der First runter hatte es dann in sich, was mich viel Zeit kostete und ich einige Plätze wieder abgeben musste. Mit dem Frust im Magen, oje mein Magen musste echt viel durchmachen an diesem Wochenende, fuhr ich über Stock und Stein weiter um dann die steilste Passage aufwärts in Angriff zu nehmen – zum Bort hoch. Beflügelt von den vielen Leuten strampelte ich bergaufwärts in einem ordentlichen Tempo, immer vor Augen, dass mich jede Radumdrehung dem Finish näher bringt. Nun folgte eine steile Abfahrt welche die gesamte Bremsanlage total forderte und daher war ich froh als wir wieder in die Passstrasse zur Grossen Scheidegg einbogen und wir am 2. Mal an diesem Tag zu dem Hotel Wetterhorn hoch durften und positives denken absolut zwingend war.  Langsam sendeten mir die Beine deutliche Signale doch es ging immer wieder rauf und runter. Schliesslich bogen wir dann auf die lange Gerade ein und ich gab meinem Bike nochmals ordentlich die Sporen und jagte so in einem höhlen Tempo zur Landi in Grindelwald Grund wo uns der Wegweiser Richtung Grindelwald Dorf lotste. Der Anstieg war nochmals deftig aber dies blendete ich völlig aus da mein Ziel in reichbarer Nähe war, das Finish. So kam es, dass ich nach 4 Stunden und 35 Minuten die Eiger Bike Challenge beendete, voller Stolz. Dies bedeutete den 5. Rang in meiner Kategorie.

Nun ist eine gute Erholung angesagt damit ich Ende August wieder in top Form am National Park Bike Marathon starten kann.

 

Rangliste Eiger Bike Challenge 2017

 

Bike-Cup Lumbrein

30.07.2017 / Nadja Fässler, Patrick Heinze, Marcel Rieser

Bericht von Päz:

Nach dem letztjährigen guten dritten Platz reiste ich doch mit einigen Erwartungen ins Val Lumnezia. Gestartet wurde der Marathon, bei dem es  40 km und 1780 hm zu bezwingen galt, bei top Verhältnissen  (letztes Jahr war es neblig, trüb und nass). Aus diesem Grund war das Teilnehmerfeld für das Rennen dementsprechend gross.

Vom Start weg musste zuerst ein grosser Teil der Höhenmeter in einem Stück vernichtet werden, dabei probierte ich das Tempo möglichst hoch zu halten. Allerdings musste ich nach der Hälfte des Rennen’s doch einsehen, dass ich mich mit dieser Taktik so richtig an die Wand gefahren habe.

Mit zunehmender Dauer des Rennens verspürte ich Krämpfe an allen erdenklichen Stellen der Beine, womit an ein hohes Tempo nicht mehr zu denken war. Somit schleppte ich mich die letzten Kilometer in den kleinsten Gängen ins Ziel.

Mit einer Schlusszeit von 2:37:08 erreichte ich immerhin noch den 10. Rang. Ob mit einer besseren Renntaktik die 7 Minuten  Zeitrückstand auf den neunten Platz aufzuholen gewesen wären, wissen allerdings nur die Götter.

Trotz allem, ein cooles Rennen mit einer harten, abwechslungsreichen Strecke.

 

Bericht von Marcel:

Das fünfte Rennen vom Ostschweizer Bike Cup fand am letzten Sonntag in Lumnezia- Obersaxen statt. Bei schönem Wetter mussten wir 40km und ca. 1700hm abfahren.

Schon beim ersten langen Aufstieg musste ich im oberen Teil etwas Tempo rausnehmen, da meine Beine nicht den besten Tag hatten. Ich wurde auch schon schnell von anderen Senioren 2 Fahrern überholt .

Auf den letzten  5 Kilometern waren die Beine ziemlich leer und ich verlor nochmals Zeit . Die Ziellinie überquerte ich als 7. von 33 Rangierten der Senioren 2.

 

Rangliste

Engadin Bike Giro zum Zweiten

30.06.2017 – 02.07.2017 / Marcel Rieser

Nachdem ich letztes Jahr bei der gelungenen Premiere des Engadin Bike Giros dabei war, wollte ich dieses Jahr mein gutes Resultat vom letzten Jahr bestätigen (oder noch verbessern). Das Ziel war ein Rang unter den Top 5.

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1. Etappe:

Einzelzeitfahren: St. Moritz – Corviglia- Salastrain
Distanz 17.1 km 950 hm
Fahrzeit: 1:20:21
Rang 4

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2. Etappe:

Rundkurs: Silvaplana- Monteratsch- Bever- Corviglia- Silvaplana
Distanz 75.8 km 2073 hm
Fahrzeit: 4:36:16
Rang 4 (Tageswertung und Gesamtwertung)

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3. Etappe:

Rundkurs: Silvaplana- Sils- Bever- Salastrain- Silvaplana
Distanz 61.7 km 1825 hm
Rennen nach 40 km aufgegeben.

 

Die ersten beiden Etappen liefen sehr gut und die Form war da. In der 3. Etappe begann nach ca. 10 km das Knie zu schmerzen. Ich biss mich bis Bever noch durch, musste dann aber an vierter Stelle liegend das Rennen aufgeben.

Von Fribourg nach Bulle – BergiBike 2017

25.06.2017 / Käthy Eisenhut

BergiBike

Am Sonntag, 25. Juni war der Auftakt der Garmin Bike Classics beim BergiBike. Die Strecke führte von Fribourg nach Bulle, mit 79km und etwa 2440hm. Das Wetter war toll, angenehm warm, optimal für eine Ausfahrt mit dem Bike. Der Start bei der Eishalle in Fribourg verlief neutralisiert durch die Altstadt von Fribourg, wo dann Ausgangs Stadt auf einem steilen Pflasterstein-Anstieg die Freigabe erteilt wurde. Gleich ging die Post ab und ich wurde sogleich ziemlich nach hinten durchgereicht. Die erste Rennstunde hatte ich ziemlich zu beissen der La Berra kam und kam nicht. Der Aufstieg fühlte sich ellenlang an und am Schluss durften wir auch noch das Bike zum Gipfelkreuz hochschieben um dann wieder runterzufahren.

 

Die Abfahrt runter nach La Roche hatte es aber ziemlich in sich, extrem ruppig und teils mit spitzen Steinen versehen. Ich war froh um mein Fully und um meine SnakeSkin Reifen und das ich ohne Panne unten ankam. Nun war auch mein Rennfieber erwacht und es fühlte sich richtig gut an, ich war auf der Überholspur und konnte einige Fahrerinnen ein- und überholen. Das spornte mich an und als ich auf das Terrain der kurzen Strecke kam, kannte ich die Strecke auch, so wusste ich wie die Aufstiege und Abfahrten in etwa sind.

 

Ich fühlte mich immer besser und kam gut voran, die Motivation unter 5 Stunden zu bleiben trieb mich voran. Auf der letzten Wiesenabfahrt runter zum Ziel legte ich aber eine kurze, mentale Gedenkminute ein und dosierte die Geschwindigkeit, so dass ich meine Sturzpassage von 2015 diesmal heil überstand. Es machte mich Zufrieden, als ich die vielen Streckenposten die uns Fahrer mit Flaggen auf die Wellen aufmerksam machten und ich die gute Streckenabsicherung sah. Schön, dass vielleicht mein Unfall etwas Positives bewirkt hat.

 

Mit letztem Einsatz kämpfte ich mich im Gegenwind zum Ziel im Espace de Gruyère, welches ich nach 5 Std. 1 Minute und 17 Sekunden erreichte. Die Rückkehr ans Rennen mit dem Bronzeplatz in der lizenzfreien Kategorie konnte ich mit einem versöhnlichen Abschluss feiern. Nun steht eine Rennpause auf dem Plan und für mich beginnt der Aufbau fürs Swiss Epic im Herbst.

 

Rangliste

Black Forest Ultra Bike Marathon

18.06.2017 / Patrick Heinze und Marcel Rieser

Bericht von Päz:

Wieder mal ein längerer Wettkampf, das war das Ziel von diesem Wochenende. Der Bikemarathon im Schwarzwald war daher ein idealer Wettkampf. Es galt auf der Ultrastrecke 117km mit 3150 hm zu absolvieren. Da der Veranstalter von sich sagt, dass die Veranstaltung der grösste Marathon im mitteleuropäischen Raum sei, war der Start auch etwas speziell. Aus Startblock 15 durften wir 20 Minuten nach der Elite ebenfalls das Rennen aufnehmen. In gutem Tempo ging es die ersten Kilometer im Windschatten der Gegner in Richtung erster Anstieg. Mein „Teamgspändli“ Marcel reichte das Tempo leider nicht und so preschte er davon. Die nächsten Kilometer probierte ich ihm zu folgen, was mir aber dann doch zu schnell wurde. Nach dem ersten Berg erreichten wir schon bald den Titisee, bei dem der Start vom Rennen über 98km während unserer Durchfahrt erfolgte. Damit wurde das Rennen wieder schneller und die Windschattenspender waren wieder in grösserer Zahl vorhanden. Bei Km 80 fuhr ich aber erfreulicherweise wieder auf mein „Teamgspändli“ auf, was beide wieder beflügelte und wir puschten uns gegenseitig über die letzten Kilometer. Die letzten Abfahrten boten sogar noch einige Meter „Trails“ was uns noch einige Plätze gutmachen liess. Nach 5:15:06 war die Zielflagge erreicht und die 3150hm abgespult. Mit Platz 26 in meiner Kategorie und Rang 86 in der Overallwertung bin ich sehr zufrieden. Überrascht hat mich auch, dass trotz der forschen Fahrweise die Kraft bis zum Ende hin gereicht hat.

 

Bericht von Marcel:

Am Sonntag startete ich am Black Forest Bike Marathon in Kirchzarten. Bei perfektem Wetter stand ich um 7.30 Uhr am Start für die Ultra Strecke (117km und  3150 Hm).  Da ich das Erste mal an diesem Rennen teilnahm, musste ich aus dem Starblock 15, zusammen mit dem Teamkollegen Patrik, starten. Losfahren konnten wir erst etwa um 7:50 Uhr. Das Tempo in unserem Startblock war am Anfang nicht sehr hoch (für ein Rennen etwas zu langsam). Beim beginn des ersten längeren Aufstiegs nach etwa 6 km wurde es mir zu langsam und ich fuhr mein Tempo. Da mir niemand folgte war ich dann lange alleine unterwegs und überholte Gruppe um Gruppe. In Hinterzarten nach etwa 30 km starteten die Teilnehmer der 89 km Strecke und ich konnte zwischendurch wieder in kleineren Gruppen mitfahren. Ich fühlte mich immer noch sehr gut und hatte keine Probleme.

Im letzten Renndrittel schloss dann Patrik wieder zu mir auf und wir fuhren den Rest des Rennens zusammen. Im letzten Aufstieg vor der Finalen Abfahrt ins Ziel versuchte ich Patrik noch abzuhängen, was mir aber nicht gelang. Da er der besser runterfährt als ich, verlor ich bis ins Ziel noch etwa 1 Minute.

Mit der Zeit von 5:16:31 belegte ich bei den Senioren 3 den 7. Schlussrang (von 209).

Es war ein sehr gut organisiertes Rennen im Schwarzwald mit wenig Trails.

War ein schöner Rennsonntag und ich bin mit dem Resultat zufrieden.

 

Rangliste

 

Bergrennen „Uf dä Töni“

14.06.2017 / Marcel Rieser

rieserAm letzten Mittwoch fand das „legendäre“ Bergzeitfahren Altstätten – St. Anton statt. Da das Wetter mitspielte, war für mich klar, dass ich auch am Start war. Die Strecke Altstätten- Landmark – St. Anton war 10.7 km lang und es mussten 645 Höhenmeter überwunden werden.

Ich musste in der Kat. Herren Master (1982 und älter) starten. Von den 77 Rangierten in unserer Kategorie, belegte ich mit einer Zeit von 34:42:09 den 20. Rang.

Rangliste

 

 

 

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Start der Marathon-Saison in Estavayer

11. Juni 2017 / Käthy Eisenhut

Bei sommerlich warmen Temperaturen stand am zweiten Juni Sonntag der erste Marathon der Saison 2017 in Estavayer auf meinem Programm. Das Rennen im französisch sprechenden Teil der Schweiz misst zwar „nur“ 60km und knapp 1800Hm, doch die Intensität mit den knackig, kurzen Aufstiegen, den vielen Richtungswechseln und den schnellen Trails ist dafür umso höher. Man kann es mit einem 3.5-stündigen Cross Country Rennen vergleichen.

Der Start erfolgte schon um 10 Uhr und ich fand eine tolle Pace, fand die Strecke richtig flowig und die Beine fühlten sich richtig gut an. Dann kam der Abzweiger zur „langen“ Strecke und das Strecken-Neuland begann. Mir kam es vor wie in einem Labyrinth; links, rechts, rauf, runter, Wiese, Wald, Sonne, Schatten, Kies, Trail,… irgendwie extrem anstrengend und wenn der Gashahn plötzlich klemmt und man das Hinterrad der Gegnerinnen nicht halten kann, so ist der Zug abgefahren. So auch bei mir im Renndrittel. Dann zurück auf bekanntem Terrain und auch wieder im Rennmodus. Viele Plätze konnte ich wieder aufholen und auf dem letzten Kilometer gab ich im Nahkampf mit einer Gegnerin nochmals alles, was die Lunge zum platzen und den Puls zum glühen brachte. Trotzdem im Sprint um einige Sekunden geschlagen und mit etwas viel Rückstand im Ziel angekommen. Ein lachendes und weinendes Auge vom Erlebten bleibt zurück – weiter geht’s in zwei Wochen in Bulle.

Rangliste