Engadin Bike Giro zum Zweiten

30.06.2017 – 02.07.2017 / Marcel Rieser

Nachdem ich letztes Jahr bei der gelungenen Premiere des Engadin Bike Giros dabei war, wollte ich dieses Jahr mein gutes Resultat vom letzten Jahr bestätigen (oder noch verbessern). Das Ziel war ein Rang unter den Top 5.

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1. Etappe:

Einzelzeitfahren: St. Moritz – Corviglia- Salastrain
Distanz 17.1 km 950 hm
Fahrzeit: 1:20:21
Rang 4

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2. Etappe:

Rundkurs: Silvaplana- Monteratsch- Bever- Corviglia- Silvaplana
Distanz 75.8 km 2073 hm
Fahrzeit: 4:36:16
Rang 4 (Tageswertung und Gesamtwertung)

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3. Etappe:

Rundkurs: Silvaplana- Sils- Bever- Salastrain- Silvaplana
Distanz 61.7 km 1825 hm
Rennen nach 40 km aufgegeben.

 

Die ersten beiden Etappen liefen sehr gut und die Form war da. In der 3. Etappe begann nach ca. 10 km das Knie zu schmerzen. Ich biss mich bis Bever noch durch, musste dann aber an vierter Stelle liegend das Rennen aufgeben.

Von Fribourg nach Bulle – BergiBike 2017

25.06.2017 / Käthy Eisenhut

BergiBike

Am Sonntag, 25. Juni war der Auftakt der Garmin Bike Classics beim BergiBike. Die Strecke führte von Fribourg nach Bulle, mit 79km und etwa 2440hm. Das Wetter war toll, angenehm warm, optimal für eine Ausfahrt mit dem Bike. Der Start bei der Eishalle in Fribourg verlief neutralisiert durch die Altstadt von Fribourg, wo dann Ausgangs Stadt auf einem steilen Pflasterstein-Anstieg die Freigabe erteilt wurde. Gleich ging die Post ab und ich wurde sogleich ziemlich nach hinten durchgereicht. Die erste Rennstunde hatte ich ziemlich zu beissen der La Berra kam und kam nicht. Der Aufstieg fühlte sich ellenlang an und am Schluss durften wir auch noch das Bike zum Gipfelkreuz hochschieben um dann wieder runterzufahren.

 

Die Abfahrt runter nach La Roche hatte es aber ziemlich in sich, extrem ruppig und teils mit spitzen Steinen versehen. Ich war froh um mein Fully und um meine SnakeSkin Reifen und das ich ohne Panne unten ankam. Nun war auch mein Rennfieber erwacht und es fühlte sich richtig gut an, ich war auf der Überholspur und konnte einige Fahrerinnen ein- und überholen. Das spornte mich an und als ich auf das Terrain der kurzen Strecke kam, kannte ich die Strecke auch, so wusste ich wie die Aufstiege und Abfahrten in etwa sind.

 

Ich fühlte mich immer besser und kam gut voran, die Motivation unter 5 Stunden zu bleiben trieb mich voran. Auf der letzten Wiesenabfahrt runter zum Ziel legte ich aber eine kurze, mentale Gedenkminute ein und dosierte die Geschwindigkeit, so dass ich meine Sturzpassage von 2015 diesmal heil überstand. Es machte mich Zufrieden, als ich die vielen Streckenposten die uns Fahrer mit Flaggen auf die Wellen aufmerksam machten und ich die gute Streckenabsicherung sah. Schön, dass vielleicht mein Unfall etwas Positives bewirkt hat.

 

Mit letztem Einsatz kämpfte ich mich im Gegenwind zum Ziel im Espace de Gruyère, welches ich nach 5 Std. 1 Minute und 17 Sekunden erreichte. Die Rückkehr ans Rennen mit dem Bronzeplatz in der lizenzfreien Kategorie konnte ich mit einem versöhnlichen Abschluss feiern. Nun steht eine Rennpause auf dem Plan und für mich beginnt der Aufbau fürs Swiss Epic im Herbst.

 

Rangliste

Black Forest Ultra Bike Marathon

18.06.2017 / Patrick Heinze und Marcel Rieser

Bericht von Päz:

Wieder mal ein längerer Wettkampf, das war das Ziel von diesem Wochenende. Der Bikemarathon im Schwarzwald war daher ein idealer Wettkampf. Es galt auf der Ultrastrecke 117km mit 3150 hm zu absolvieren. Da der Veranstalter von sich sagt, dass die Veranstaltung der grösste Marathon im mitteleuropäischen Raum sei, war der Start auch etwas speziell. Aus Startblock 15 durften wir 20 Minuten nach der Elite ebenfalls das Rennen aufnehmen. In gutem Tempo ging es die ersten Kilometer im Windschatten der Gegner in Richtung erster Anstieg. Mein „Teamgspändli“ Marcel reichte das Tempo leider nicht und so preschte er davon. Die nächsten Kilometer probierte ich ihm zu folgen, was mir aber dann doch zu schnell wurde. Nach dem ersten Berg erreichten wir schon bald den Titisee, bei dem der Start vom Rennen über 98km während unserer Durchfahrt erfolgte. Damit wurde das Rennen wieder schneller und die Windschattenspender waren wieder in grösserer Zahl vorhanden. Bei Km 80 fuhr ich aber erfreulicherweise wieder auf mein „Teamgspändli“ auf, was beide wieder beflügelte und wir puschten uns gegenseitig über die letzten Kilometer. Die letzten Abfahrten boten sogar noch einige Meter „Trails“ was uns noch einige Plätze gutmachen liess. Nach 5:15:06 war die Zielflagge erreicht und die 3150hm abgespult. Mit Platz 26 in meiner Kategorie und Rang 86 in der Overallwertung bin ich sehr zufrieden. Überrascht hat mich auch, dass trotz der forschen Fahrweise die Kraft bis zum Ende hin gereicht hat.

 

Bericht von Marcel:

Am Sonntag startete ich am Black Forest Bike Marathon in Kirchzarten. Bei perfektem Wetter stand ich um 7.30 Uhr am Start für die Ultra Strecke (117km und  3150 Hm).  Da ich das Erste mal an diesem Rennen teilnahm, musste ich aus dem Starblock 15, zusammen mit dem Teamkollegen Patrik, starten. Losfahren konnten wir erst etwa um 7:50 Uhr. Das Tempo in unserem Startblock war am Anfang nicht sehr hoch (für ein Rennen etwas zu langsam). Beim beginn des ersten längeren Aufstiegs nach etwa 6 km wurde es mir zu langsam und ich fuhr mein Tempo. Da mir niemand folgte war ich dann lange alleine unterwegs und überholte Gruppe um Gruppe. In Hinterzarten nach etwa 30 km starteten die Teilnehmer der 89 km Strecke und ich konnte zwischendurch wieder in kleineren Gruppen mitfahren. Ich fühlte mich immer noch sehr gut und hatte keine Probleme.

Im letzten Renndrittel schloss dann Patrik wieder zu mir auf und wir fuhren den Rest des Rennens zusammen. Im letzten Aufstieg vor der Finalen Abfahrt ins Ziel versuchte ich Patrik noch abzuhängen, was mir aber nicht gelang. Da er der besser runterfährt als ich, verlor ich bis ins Ziel noch etwa 1 Minute.

Mit der Zeit von 5:16:31 belegte ich bei den Senioren 3 den 7. Schlussrang (von 209).

Es war ein sehr gut organisiertes Rennen im Schwarzwald mit wenig Trails.

War ein schöner Rennsonntag und ich bin mit dem Resultat zufrieden.

 

Rangliste

 

Bergrennen „Uf dä Töni“

14.06.2017 / Marcel Rieser

rieserAm letzten Mittwoch fand das „legendäre“ Bergzeitfahren Altstätten – St. Anton statt. Da das Wetter mitspielte, war für mich klar, dass ich auch am Start war. Die Strecke Altstätten- Landmark – St. Anton war 10.7 km lang und es mussten 645 Höhenmeter überwunden werden.

Ich musste in der Kat. Herren Master (1982 und älter) starten. Von den 77 Rangierten in unserer Kategorie, belegte ich mit einer Zeit von 34:42:09 den 20. Rang.

Rangliste

 

 

 

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Start der Marathon-Saison in Estavayer

11. Juni 2017 / Käthy Eisenhut

Bei sommerlich warmen Temperaturen stand am zweiten Juni Sonntag der erste Marathon der Saison 2017 in Estavayer auf meinem Programm. Das Rennen im französisch sprechenden Teil der Schweiz misst zwar „nur“ 60km und knapp 1800Hm, doch die Intensität mit den knackig, kurzen Aufstiegen, den vielen Richtungswechseln und den schnellen Trails ist dafür umso höher. Man kann es mit einem 3.5-stündigen Cross Country Rennen vergleichen.

Der Start erfolgte schon um 10 Uhr und ich fand eine tolle Pace, fand die Strecke richtig flowig und die Beine fühlten sich richtig gut an. Dann kam der Abzweiger zur „langen“ Strecke und das Strecken-Neuland begann. Mir kam es vor wie in einem Labyrinth; links, rechts, rauf, runter, Wiese, Wald, Sonne, Schatten, Kies, Trail,… irgendwie extrem anstrengend und wenn der Gashahn plötzlich klemmt und man das Hinterrad der Gegnerinnen nicht halten kann, so ist der Zug abgefahren. So auch bei mir im Renndrittel. Dann zurück auf bekanntem Terrain und auch wieder im Rennmodus. Viele Plätze konnte ich wieder aufholen und auf dem letzten Kilometer gab ich im Nahkampf mit einer Gegnerin nochmals alles, was die Lunge zum platzen und den Puls zum glühen brachte. Trotzdem im Sprint um einige Sekunden geschlagen und mit etwas viel Rückstand im Ziel angekommen. Ein lachendes und weinendes Auge vom Erlebten bleibt zurück – weiter geht’s in zwei Wochen in Bulle.

Rangliste

5. Harder MTB Night Race

10. Juni 2017 / Marcel Rieser, Rudi Winder und Patrick Heinze

Rangliste

Zum Bericht von Patrick:

Für das vierte Rennen vom Ostschweizer Bike-Cup mussten wir ins grenznahe Hard nach Österreich reisen. Das Renngelände war ein Wiesenpark direkt am See, sehr idyllisch gelegen, aber Singletrails und knifflige Waldpassagen mussten wir hier sicher nicht suchen. Eine lange Wiesengerade von ca. 300m, ansonsten bestand der Kurs aus Kurven und Ecken mit Palettenrampen und sonstigen Hindernissen. Die Renndauer sollte 45 min + eine Runde dauern.

Der Start gelang mir unglaublich gut und ich konnte mich schnell auf dem zweiten Platz festsetzen. Leider wollte meine Kette nicht auf der Kurbel bleiben und somit rasten ein grosser Teil meiner Konkurrenten an mir vorbei bis ich die Kette wieder am richtigen Ort hatte. Die folgende Aufholjagt gelang einigermassen aber der Abstand zum Podest war nun doch zu gross. Daher musste ich mich nach 18 Runden und ca. 16.5km mit dem Platz neben dem Podest begnügen. Rang 4 ist nicht schlecht, und als Vorbereitung für den Black Forest Marathon am nächsten Wochenende sicher auch ganz gut.

„Ufs Hörnli“ – vielleicht zu gut eingefahren?

3. Juni 2017 / Marcel Rieser

Am Samstag war ich am Bikerennen „Ufs Hörnli“ in Oberwangen am Start. Es waren auf 11.7 km 770 Hm zu bewältigen. Da ich kein Auto hatte, fuhr ich die knapp 50 km mit dem Bike an den Start. Ich war vielleicht etwas „zu gut“ eingefahren. Am Start kam ich  noch recht gut weg und konnte die ersten 2 Kilometer das Tempo  mithalten. Dann war aber die Luft irgendwie weg und ich konnte nicht mehr den gewohnten Druck auf die Pedalen geben. Das Ziel erreichte ich als sechster von fünfzehn, mit etwa 4 Minuten Rückstand auf den Sieger. Mit dem Resultat bin ich nicht ganz zufrieden, aber wenigstens war es mit der anschliessenden Heimfahrt ein gutes Training bei schönem Wetter!

Rangliste

Doppelsieg in Savognin

20. Mai 2017 / Rudi Winder und Marcel Rieser

Rennbericht von Rudi:

Nach einem guten Start konnte ich die Führung von anfang an übernehmen und mit meinem Teamkollegen Marcel stetig ausbauen. In der 3 Runde wollte ich mich von Marcel absetzten, riskierte zuviel und stürtzte in einer sehr heiklen Kurve und kam zu Fall. Somit war mein Unterfangen beendet und Marcel konnte wieder aufschliessen und wir fuhren die letzten 3 Runden zusammen und konnten den Sieg unter uns ausmachen. Am Ende gewann ich vor Marcel – Doppelsieg für Team VESTO.

 

Rennbericht von Marcel:

Der Rennverlauf vom 3. Rennen der Stevens Bike Cups in Savognin ist schnell erzählt. Die erste Zieldurchfahrt absolvierte ich hinter Rudi als Dritter. Wir hatten nicht bemerkt, dass noch ein Fahrer aus dem Tessin vor uns lag. Diesen konnten wir zu Beginn der 2. Runde überholen. Die restlichen 4 Runden fuhren wir zusammen und konnten das Rennen von der Spitze aus kontrollieren. Den Schlussspurt gegen Rudi verlor ich und wurde Zweiter. Ein weiterer Doppelsieg für das Vesto Team. Das nächste Rennen ist in 2 Wochen in Hard.

 

Rangliste Savognin

 

Bergrennen auf die Kreuzegg

20. Mai 2017 / Käthy Eisenhut

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Noch nie war ich auf der Kreuzegg und noch nie war ich so schlecht auf ein Rennen vorbereitet wie an diesem Samstag. Zum Glück waren der Kopf und die Beine dabei als es am Samstagmittag um 13.15 Uhr in Bütschwil auf den Weg hinauf zur Kreuzegg ging. 15km und 850hm, das war so etwa Alles was ich über dieses Rennen wusste und zu meinem Pech hatte ich auch noch das Garmin zuhause vergessen und so war zwar eine Uhr dabei, die alles aufzeichnete, aber während dem Rennen nicht soviel anzeigte.

Ich kam gut weg, hatte aber keinen Überblick wo ich stand und um mich herum waren nur Männer. Ich fühlte mich gut und konnte in den Steigungen Boden gut machen, auch die ganz steilen Passagen liefen richtig gut. Ich versuchte die angeschlagene Pace zu forcieren und konnte am Ende noch etwas aufdrehen und kam als fünfte Frau nach 1:04:38,5 auf der Kreuzegg ins Ziel. Die Aussicht oben war auch zum geniessen. Obwohl es sehr viele Wolken hatte, blieb es trocken und das war dann sehr angenehm für die Rückfahrt nach Bütschwil.

Bald ist Juni und die ersten Marathons stehen auf dem Programm – worauf ich mich sehr freue.
Rangliste

Frauen-Power an den Bike-Days in Solothurn

Nadja und Käthy starteten an den Bike-Days in Solothurn als letzte Kategorie auf der Strecke die eher einem Acker glich, mit Start und Ziel im Solothurner Schanzengraben. Petrus meinte es nicht gut und es goss aus Kübeln. So war nur schon der Start und die Ausfahrt aus dem Schanzengraben mit der senkrechten Wand eine Challenge. Drei Runden mussten zurückgelegt werden und wenn die Räder durchdrehen dann rennt man am Besten, oder versucht es, denn im Schlamm ist auch das gar nicht so einfach. Unsere beiden Frauen zeigten ein tolles Rennen und durften am Schluss beide, so ziemlich von oben bis unten mit Dreck überzogen, an die Rangverkündigung. Herzliche Gratulation.

 

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>> zum persönlichen Bericht von Käthy

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